Selbstfahrende Züge: Uni Magdeburg macht die KI sicherer
Wann bremst die KI – und warum tut sie das eigentlich? In seiner Forschung ging es dem Team der Uni Magdeburg darum, KI-Entscheidungen überprüfen und nachvollziehen zu können, damit autonome Züge nicht zur Wundertüte werden. Das sei die Basis für einen automatisierten Bahnverkehr, heißt es in einer Mitteilung der Universität.
Die Forschenden haben dazu etwa die Reaktion der KI-Steuerung auf umgestürzte Bäume und Tiere auf dem Gleis in Simulationen und auf Teststrecken untersucht – und dabei im Konsortium "Safe TrAIn" in den vergangenen Jahren mit hundert Fachleuten aus anderen Forschungseinrichtungen sowie der Wirtschaft zusammengearbeitet.
Automatisierte Züge: energiesparender und höhere Kapazität
Ein automatisierter Bahnverkehr ist ein Baustein für eine klimafreundliche Verkehrswende, da zum Beispiel Kapazitäten erhöht und Personalmangel vorgebeugt werden kann. Gleichzeitig kann durch den automatisierten Betrieb die Pünktlichkeit verbessert werden. Durch gleichmäßigeres Fahren sind die Züge zudem sparsamer im Energieverbrauch.
In Deutschland wird das Prinzip derzeit vor allem im U-Bahn-Betrieb eingesetzt, etwa in Nürnberg und bald in Hamburg. Auch sogenannte People Mover wie die H-Bahn in Dortmund oder der Transport per Bahn zwischen Terminals an deutschen Flughäfen sind automatisiert. Für den komplexen Eisenbahnverkehr ist aber künftig KI-Unterstützung notwendig.
flo
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