Ein Drittel der Beschäftigten kann nicht von Arbeit abschalten
Ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland schafft es nicht, in ihrer Freizeit abzuschalten. Das geht aus dem aktuellen Stressreport der Techniker Krankenkasse hervor.
Familie und Freunde kommen oft zu kurz
Demnach fühlen sich 42 Prozent der Befragten oft abgearbeitet und verbraucht. Rund ein Viertel schafft es auch im Urlaub nicht, richtig abzuschalten. Bei 29 Prozent leide das Sozialleben – Familie und Freunde kämen zu kurz.
Zu den Hauptstressfaktoren zählen für die Befragten zu viel Arbeit, Termindruck, Unterbrechungen, Informationsflut und regelmäßige Überstunden.
Krankenkassen-Chef warnt vor psychischen Erkrankungen
TK-Chef Jens Baas sprach von einem Warnsignal. Wenn selbst Wochenende und Urlaub keine Erholung seien, könne das zu psychischen Erkrankungen führen.
Auch Arbeitgeber hätten einen großen Einfluss auf die Gesundheit der Mitarbeitenden, betonte Baas. "Die Arbeitsbedingungen haben großen Einfluss auf den Krankenstand eines Unternehmens."
Für den Stressreport hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse 1.407 Menschen ab 18 Jahren telefonisch befragt. Davon waren 753 Voll- oder Teilzeitbeschäftigte.
AFP(fef)
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