20:15 Uhr | Guten Abend und bis morgen früh!

Damit verabschieden wir uns für heute. Wir wünschen eine geruhsame Nacht, vor allem den Menschen im Sperrgebiet! Schlafen Sie alle gut und den Wecker rechtzeitig stellen! Das machen wir auch und sind morgen früh dann ab 6 Uhr mit den neuesten Infos im Liveticker wieder für Sie da.

20:00 Uhr | "Nicht erst 8:58 Uhr die Tasche packen!"

Michael Klahre, Sprecher der Feuerwehr Dresden, erklärt, wie die Evakuierung am Mittwoch ablaufen soll. Sein Appell: "Nicht erst 8:58 Uhr die Tasche packen!"

19:30 Uhr | Zahlreiche Umleitungen der Straßenbahn- und Buslinien

Da der Sperrbereich große Teile des Stadtzentrums umfasst, werden ab 8:15 Uhr erhebliche Umleitungen der Straßenbahn- und Buslinien erforderlich. Der Eisenbahnverkehr ist nicht betroffen.

19:00 Uhr | Landtag, Gerichte, Hotels, Kitas und Museen im Sperrkreis

Zahlreiche öffentliche Einrichtungen sind von der Evakuierung am Mittwoch betroffen. Dazu zählen der Sächsische Landtag, mehrere Ministerien, das Amts- und das Landgericht sowie Polizeidienststellen in der Wilhelm-Buck-Straße und in der Schießgasse.

Evakuiert werden müssen außerdem vier Pflege- und Seniorenheime, neun Kitas, sieben Schulen, fünf Kirchen, die Synagoge sowie zahlreiche Kultureinrichtungen - darunter Semperoper, Residenzschloss, Staatliche Kunstsammlungen, Zwinger, Verkehrsmuseum und der Kulturpalast. Im Evakuierungsbereich liegen zudem 23 Hotels, die Altmarktgalerie, fünf Banken und etliche Bürogebäude.

18:35 Uhr | DVB bietet zusätzliche Linien an

Morgen werden durch die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) zusätzliche Linien zur Notunterkunft an der Messe angeboten. Die hierfür eingesetzten Busse und erstmals auch Straßenbahnen verkehren von 7 bis 9 Uhr im etwa 20-Minuten-Takt.

Busroute zur Notunterkunft:

  • Sachsenplatz
  • Striesener Straße / Gerichtsstraße
  • Pirnaischer Platz / Wilsdruffer Straße (Haltestelle am Landhaus)
  • Messe Dresden

Straßenbahnroute zur Notunterkunft:

  • Albertplatz
  • Carolaplatz
  • Augustusbrücke (Blockhaus)
  • Theaterplatz

Zur Umleitungsführung der Straßenbahn- und Buslinien im Evakuierungszeitraum informieren die Dresdner Verkehrsbetriebe in Kürze.

18:20 Uhr | Sperrkreis 1.000 Meter um Fundstelle

Der Sperrkreis umfasst große Teile der Altstadt, inklusive Residenzschloss, Zwinger und Frauenkirche, sowie Bereiche der Inneren Neustadt und muss bis 9 Uhr verlassen werden.

Betroffen sind rund 18.000 Anwohner, dazu Pendler, Touristen sowie zahlreiche Behörden, Pflegeeinrichtungen und Kitas. Eine Notunterkunft gibt es ab 7 Uhr an der Messe - Parkplatz (P7).

18:15 Uhr | Evakuierung morgen

Es wurde laut Polizei eine 250-Kilo-Bombe britischer Bauart mit Zünder gefunden. Der zweite Verdachtsfall ist keine Bombe. Der Blindgänger soll morgen entschärft werden. Dafür muss ein Sperrkreis mit einem Radius von 1.000 Metern um die Fundstelle evakuiert werden.

Die Polizei bewacht den gesamten Bereich über Nacht und er bleibt abgesperrt. Das Bürgertelefon ist bis 24 Uhr aktiv: 0351-4887666

17:45 Uhr | Ehepaar aus Österreich plante eigentlich Sightseeing

Michael und Monika Seidel sind aus Dreiskirchen, etwa 20 km südlich von Wien. Sie sind mit dem Wohnmobil in Dresden und noch steht ihr Fahrzeug im möglichen Sperrgebiet.

17:15 Uhr | Bei Sirene Evakuierung

Je nach Ausgang der Untersuchung heute, sind drei Szenarien denkbar:

  • Szenario 1: Es werden keine Kampfmittel gefunden.
  • Szenario 2: Es werden Kampfmittel gefunden und es muss direkt evakuiert werden. Dann wird es eine Sirenenwarnung in der Innenstadt geben. Auch über die Warn-App 'Nina' soll informiert werden. Den Angaben der Stadt nach ist alles vorbereitet.
  • Szenario 3: Es werden Kampfmittel gefunden und die Evakuierung startet morgen. Dann gibt es keine Sirenenwarnung, aber über Warn-App wird informiert. Dann müsste der Sperrkreis bis 9 Uhr verlassen werden. Eine Notunterkunft gibt es ab 7 Uhr an der Messe - Parkplatz (P7).

16:50 Uhr | Anwohnerin schon mehrfach von Evakuierungen betroffen

Ob in Dresden heute oder morgen evakuiert werden muss oder vielleicht gar nicht, entscheidet sich wahrscheinlich am frühen Abend. Anwohnerin Ramona Cahan hat das ganze schon drei Mal hinter sich.

16:20 Uhr | Ausgrabung hat begonnen

Die verdächtigen Objekte liegen 2-3 Meter tief in der Erde. Ein Schiff darf ausnahmsweise noch die Elbe passieren, die Arbeiten laufen aber schon.

16:10 Uhr | Untersuchung mit Fingerspitzengefühl

Die Grabung verläuft sehr vorsichtig, nicht wie bei Archäologen, aber eben mit Fingerspitzengefühl. Die zeitliche Einschätzung, wann man etwas weiß, ist schwierig. Es gibt ein paar Verzögerungsfaktoren: Grundwasser zum Beispiel müsste abgepumpt werden, wenn es hochkommt bei der Freilegung.

16:06 Uhr | Elberadweg auch gesperrt

Auch der Elberadweg ist in der Nähe der Fundstellen ab sofort gesperrt.

Zwei Fahrzeuge der Polizei sperren am Nachmittag den Elberadweg ab.Bildrechte: xcitepress

15:55 Uhr | 150-Meter-Sperrkreis abgesperrt

In wenigen Minuten soll die Untersuchung der verdächtigen Fundstellen an der Elbe beginnen. Bomben oder nicht? Unsere Reporter sind vor Ort. Der Bereich wurde jetzt durch die Polizei im Umkreis von 150 Metern abgesperrt. Und wir halten Sie hier und auf unserem Instagramkanal "mdr_sn" auf dem Laufenden!

15:10 Uhr | Entscheidung über Evakuierung fällt noch heute

Ob eine Evakuierung notwendig wird, entscheidet sich nach der Untersuchung der Fundstellen - wahrscheinlich am frühen Abend. Erweisen sich die Objekte als gefährlich, könnte der Sperrkreis auf 1.000 Meter erweitert werden.

Eine Evakuierung wäre dann entweder noch heute Abend oder – bei geringerer Gefahrenlage – am Mittwochmorgen möglich.

14:45 Uhr | Experten starten Untersuchung

Am Dienstag sollen ab etwa 16 Uhr zwei Verdachtspunkte am Neustädter Elbufer geprüft werden. Es handelt sich um mögliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, entdeckt bei Sondierungen für den Neubau der Carolabrücke.

Zunächst wird ein Sperrkreis von 150 Metern eingerichtet – der Elberadweg und die Elbeschifffahrt sind in dieser Zeit gesperrt.

14:30 Uhr | Bis zu 18.000 Menschen wären betroffen

Der potenzielle Sperrkreis umfasst große Teile der Altstadt, inklusive Residenzschloss, Zwinger und Frauenkirche, sowie Bereiche der Inneren Neustadt. Betroffen wären rund 18.000 Anwohner, dazu Pendler, Touristen sowie zahlreiche Behörden, Pflegeeinrichtungen und Kitas.

14:00 Uhr | Sondierung: Zwei Störstellen weiter unklar

Bei den Vorarbeiten zur neuen Carolabrücke wurden 5.700 Bohrungen durchgeführt. 29 der 31 Störstellen stellten sich bereits als harmlos heraus. Die beiden verbliebenen Objekte könnten Wasserrohre oder Bomben sein. Polizei und Feuerwehr bitten die Bevölkerung, sich vorsorglich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten.

13:45 Uhr | Vier Bombenfunde in 2025

Seit Oktober läuft im Bereich der künftigen Brückenbaustelle eine Kampfmittelsondierung. Auf der Altstädter Seite der Elbe waren die Arbeiten bereits Ende vergangenen Jahres ohne Bombenfunde abgeschlossen worden.

Bei den Abrissarbeiten an der eingestürzten Carolabrücke gab es im vergangenen Jahr bereits vier Bombenfunde. Im August waren 17.000 Betroffene für die Entschärfung evakuiert worden.

MDR (sme/cnj)/dpa

Weiterführende Links

  • 10. März 2026Nach Bombenfund in Dresden: Evakuierung startet am Mittwochvormittagmit Video
  • 18. Februar 2026Mögliche Bombenfunde an Carolabrücke Dresden - droht die Evakuierung?mit Audio
  • 20. Januar 2026Hier stand mal die Carolabrücke in Dresdenmit Video

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