An einer Grund- und Regelschule in Erfurt hat ein Hinweis auf eine mögliche Waffe am Freitagvormittag einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.

Wie die Polizei mitteilte, hatten Lehrer gegen 10 Uhr beobachtet, wie mehrere Kinder auf einer Freifläche im Wohngebiet der Krämpfervorstadt mit Waffen in Richtung des Schulgebäudes zielten. Daraufhin rückten zahlreiche Polizisten sowie Spezialeinheiten des Landeskriminalamts in der Halleschen Straße an. Das Schulgelände wurde vorsorglich abgesichert.

Die Polizei wurde am Freitag in die Hallesche Straße in Erfurt gerufen.Bildrechte: Marcus Scheidel

Softair-Gewehre später bei Eltern gefunden

Laut Polizei handelte es sich bei den Waffen um Softair-Gewehre, die täuschend echt wirkten. Eine Gefahr für Schülerinnen, Schüler oder Lehrer habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Die Softair-Gewehre wurden nach dem Vorfall bei den Eltern der beteiligten Kinder sichergestellt. Der Einsatz wurde nach der Entwarnung beendet - das große Aufgebot sorgte jedoch kurzfristig für Aufsehen in der Krämpfervorstadt.

Ob ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorliegt, wird noch ermittelt. Softair-Waffen verschießen zum Beispiel Plastikkugeln, sind also nicht tödlich, können aber zu Verletzungen führen.

Softair-Waffen unterliegen je nach Typ unterschiedlichen rechtlichen Vorgaben bezüglich Erwerb, Besitz und Verwendung.

MDR (jhi/maf)

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