Der Getränkehersteller Thüringer Waldquell aus Schmalkalden hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als 100 Millionen Liter der Marke Vita Cola verkauft. Nach Angaben der Muttergesellschaft Hassia aus dem hessischen Bad Vilbel lag der Absatz 2025 bei rund 100,1 Millionen Litern - ein leichtes Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Umsatz der gezuckerten Cola zurückgegangen

Laut Hassia wesentlich zum Wachstum beigetragen hat das nach Westen ausgebaute Vertriebsnetz. Mit den so gestiegenen Verkaufszahlen seien rückläufige Absätze im ostdeutschen Kernmarkt ausgeglichen worden.

Besonders gefragt sei weiterhin die Vita Cola Original mit Zitronengeschmack. Allerdings sei der Absatz der gezuckerten Cola in Ostdeutschland zurückgegangen. Gleichzeitig sei der Umsatz des zuckerfreien Segments stark gestiegen.

Vita Cola gehört zur Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH aus Schmalkalden.Bildrechte: picture alliance / dpa | Martin Schutt

Trend zu bewussterem Konsum

Einer Unternehmenssprecherin zufolge gibt es einen Trend zu bewussterem Konsum. Dennoch machten zuckerfreie Cola und andere zuckerfreie Erfrischungsgetränke nach wie vor nur einen kleinen Teil des gesamten Absatzes aus. 

Ziel für das laufende Jahr sei, die Marktstärke im Osten zu untermauern und im Westen weiterzuwachsen, so die Sprecherin. Zudem sollen die zuckerfreien Sorten ein stärkeres Gewicht bekommen.

Thüringen gilt als eines der wenigen Gebiete weltweit, in denen Coca-Cola nicht Marktführer ist. Im Osten ist Vita laut Hassia die Nummer 2 und gesamtdeutsch die führende nationale Marke.

MDR (jhi/jn)/dpa

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke