FC Bayern trifft auf PSG, Chelsea und CL-Neuling aus Zypern
Die Champions League lost ihre Ligaphase aus, jedes Team bekommt acht Gegner zugeteilt. Der FC Bayern erwischt harte wie reizvolle Lose, für Borussia Dortmund gibt es ein Wiedersehen mit einem ehemaligen BVB-Wunderkind.
Der FC Bayern München trifft in der Ligaphase der Champions League auf Titelverteidiger Paris Saint-Germain, Klub-Weltmeister FC Chelsea und als dritten Topverein auf den FC Arsenal. Außerdem spielt der deutsche Fußball-Meister gegen Club Brügge, Sporting Lissabon, PSV Eindhoven, Royale Union Saint-Gilloise aus Belgien und Zyperns Meister Paphos FC. Das ergab die Auslosung in Monaco. Die Bayern waren dabei in Topf eins gesetzt.
Torhüter Manuel Neuer sagte dazu: "Chelsea ist immer ein starker Gegner, sie haben gerade die Klub-WM gewonnen. PSG kennen wir aus vielen Begegnungen - es ist immer besonders, gegen die besten Mannschaften zu spielen." Zu den Neulingen sagte er: "Saint-Gilloise und Paphos sind zum ersten Mal dabei, es wird wichtig sein, dass wir diese Mannschaften nicht unterschätzen."
Borussia Dortmund trifft auf attraktive Gegner und bekommt ein Wiedersehen mit dem früheren BVB-Torjäger Erling Haaland. Neben dessen Klub Manchester City muss der Fußball-Bundesligist auch beim Europa-League-Sieger Tottenham Hotspur antreten. Außerdem bekam das Team von Trainer Niko Kovac in Monaco für die Vorrunde mit Inter Mailand, Juventus Turin, dem FC Villarreal und Athletic Bilbao weitere interessante Gegner aus europäischen Top-Ligen zugelost. FK Bodö/Glimt aus Norwegen und der FC Kopenhagen sind die weiteren Kontrahenten der Westfalen.
Geschäftsführer Sport Lars Ricken dazu: "ManCity, Inter, Juventus, Tottenham - das ist Champions League. Davon träumst du als kleines Kind. Und wir treten natürlich an, um die nächste Runde zu erreichen. Gerade auswärts werden unsere Duelle sehr herausfordernd sein. Spiele gegen Juventus Turin sind für uns schon wegen der Finalpaarung von 1997 immer etwas Besonderes. Und dass wir in Kopenhagen auf Youssoufa Moukoko treffen, freut mich persönlich sehr. Das sind schwere Aufgaben. Wir nehmen sie voller Hingabe an."
Vizemeister Bayer Leverkusen muss in der Ligaphase gegen die Top-Klubs Paris St. Germain und Manchester City ran. Die weiteren Gegner sind attraktiv, erscheinen aber machbar: Benfica Lissabon, FC Villarreal, Olympiakos Piräus, PSV Eindhoven, Newcastle United und der FC Kopenhagen.
Sportgeschäftsführer Simon Rolfes sagte zur Auslosung: "Wir haben für die Ligaphase tolle Gegner zugelost bekommen und wollen ganz Europa wie im vergangenen Jahr zeigen, welche Qualität Bayer 04 Leverkusen hat und dass mit uns zu rechnen ist. Mit PSG und Manchester City haben wir natürlich zwei ganz große Kaliber des Weltfußballs vor der Brust. Aber auch die Duelle mit Benfica oder Newcastle versprechen großartige Fußballabende sowohl auswärts als auch in der BayArena. Das Ziel ist klar: Das Erreichen des Achtelfinals."
Zwei Hochkaräter und weitere attraktive Gegner: Eintracht Frankfurt darf sich auf stimmungsvolle Fußball-Festtage freuen. Die Hessen bekommen es in der Ligaphase mit Englands Champion FC Liverpool, Europa-League-Sieger Tottenham Hotspur, den spanischen Topteams FC Barcelona und Atlético Madrid, den italienischen Vertretern Atalanta Bergamo und SSC Neapel, Galatasaray Istanbul und Neuling FK Karabach Agdam aus Aserbaidschan zu tun.
Kurios: Da Sporting Lissabon als Gegner von Qairat Almaty gezogen wurde, fällt ein Rekord. Von der Stadt im Osten Kasachstan bis nach Portugal sind es 6908 Kilometer. Zum Vergleich: Bis nach China sind es nur 300 Kilometer.
Wie bei der Premiere des neuen Königsklassen-Formats in der vergangenen Saison bestreitet jeder der 36 Teilnehmer wieder jeweils vier Partien daheim und auswärts. Der Spielplan muss noch erstellt werden. Los geht es vom 16. bis 18. September mit dem ersten Spieltag. Abgeschlossen wird die Vorrunde mit dem 8. Spieltag am 28. Januar 2026.
Die ersten acht Mannschaften der Abschlusstabelle qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale. Die Vereine auf den Plätzen 9 bis 24 kämpfen in einer Zwischenrunde mit Hin- und Rückspiel um das Weiterkommen. Für die Teams auf den Plätzen 25 bis 36 ist die internationale Saison beendet. Das Finale findet am 30. Mai 2026 in Budapest statt. Es geht auch wieder um viel Geld, alleine das Startgeld beträgt 18,62 Millionen Euro pro Klub.
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