Die Handballer des SC Magdeburg können sich zum Start in die neue Bundesliga-Saison auf zwei Stützen verlassen. Auch die Rhein-Neckar Löwen sammeln mit einem Rückkehrer an der Seitenlinie die ersten Punkte.

Champions-League-Sieger SC Magdeburg hat die Titeljagd in der Handball-Bundesliga mit einem souveränen Sieg eröffnet. Der Vizemeister gewann zum Saisonauftakt beim TBV Lemgo Lippe mit 33:29 (14:9). Beim ungefährdeten Erfolg des SCM lieferte Omar Ingi Magnusson eine tolle Tore-Show ab. Der Isländer erzielte 15 Treffer.

Magdeburgs Star war für Lemgo nie zu stoppen und traf fast nach Belieben. Nur drei Fehlwürfe leistete sich der 28-Jährige. Weil der SCM in der Schlussphase nicht mehr allzu konsequent verteidigte, gelang Lemgo noch Schadensbegrenzung. Zudem konnten sich die Gäste auf Torwart Sergey Hernandez verlassen. Der Spanier, der den Verein am Saisonende verlässt, wehrte 13 Würfe ab und garnierte seine starke Leistung mit einem Tor.

Einen erfolgreichen Start hatten auch die Rhein-Neckar Löwen, die sich beim Vorjahresdritten MT Melsungen mit 29:27 (13:14) durchsetzten. Die Löwen lieferten beim Bundesliga-Comeback von Trainer Maik Machulla, der im Vorjahr beim dänischen Topteam Aalborg entlassen worden war, ein starkes Spiel ab. Nationaltorwart David Späth war mit zehn Paraden ein starker Rückhalt, Neuzugang Haukur Thrastarson mit sieben Toren bester Werfer für die Mannheimer. Gegen die Löwen hatte die MT auch in der vergangenen Saison die erste Niederlage kassiert, damals am dritten Spieltag.

In Kassel zogen die Löwen in der zweiten Halbzeit von 20:20 auf 24:20 davon. Danach fing sich Melsungen wieder, lief aber vergeblich dem Rückstand hinterher. Haukur Thrastarson feierte mit sieben Treffern als bester Werfer ein starkes Bundesliga-Debüt für die Gäste. Bei Melsungen war Florian Drosten sechsmal erfolgreich.

Titelverteidiger Füchse Berlin steigt am Sonntag gegen den Bergischen HC ein. In der Vorwoche hatte der Meister angeführt von Ausnahmekönner Mathias Gidsel wie im Vorjahr den Supercup gewonnen und seine Ambitionen auf die Titelverteidigung in der Handball-Bundesliga untermauert. In München setzte sich der Hauptstadt-Klub in einem dramatischen Duell gegen Pokalsieger THW Kiel mit 3:2 im Siebenmeterwerfen durch. Nach 60 Minuten hatte es 31:31 gestanden.

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