Die Feuerkatastrophe an Silvester in einer Bar in Crans-Montana kostete etwa 40 Menschen das Leben. 115 weitere wurden verletzt, 80 von ihnen sollen sich Berichten zufolge im kritischen Zustand befinden – unter ihnen auch der Fußball-Profi Tahirys Dos Santos. Das gab sein Verein auf X bekannt.

„Der FC Metz ist zutiefst betroffen mitteilen zu müssen, dass Tahirys Dos Santos, ein Nachwuchsspieler des Vereins, bei dem Brand in Crans-Montana verletzt wurde“, schreibt der Club am 1. Januar auf seinem X-Account sowie in einer längeren Pressemitteilung auf seiner Website. Der Verteidiger wurde demnach „mit schweren Verbrennungen nach Deutschland ausgeflogen, wo er derzeit behandelt wird.“

Der FC Metz wolle der Familie des 19-Jährigen„die volle Unterstützung zusichern und arbeitet mit den medizinischen Behörden zusammen, um Tahirys’ Verlegung in das nahegelegene Mercy Hospital zu organisieren“, heißt es weiter. Man werde erneut über seinen „Zustand informieren, sobald es wesentliche Änderungen gibt“.

Italienisches Golf-Talent wird Opfer der Flammen in Crans-Montana

Dos Santos verbrachte laut der Sport-Zeitung „L’Équipe“ einige Urlaubstage mit Freunden in den Bergen, übernachtete in einer Hütte. Am Freitag sollte er in Metz eigentlich wieder mit dem Training beginnen.

Der Defensivspieler, der bei Metz einen Ausbildungsvertrag unterschrieben hat, ist „ein zuverlässiges und geschätztes Mitglied der Metz-Reservemannschaft“ und trug laut „L’Équipe“ zu Saisonbeginn sogar die Kapitänsbinde. Am 20. Dezember wurde er erstmals in seiner Karriere in den Kader der ersten Mannschaft berufen, kam aber nicht zum Einsatz.

Für Emanuele Galeppini kam dagegen jede Hilfe zu spät. Der italienische Golfverband gab den Tod des 16-Jährigen bekannt. In der Mitteilung heißt es: „Wir trauern um Emanuele Galeppini, einen jungen Sportler, der Leidenschaft und authentische Werte mitbrachte.“ Man sei in Gedanken bei seiner Familie „Emanuele, du wirst für immer in unseren Herzen bleiben.“

Am 1. Januar 2026 feierten in der Bar „Le Constellation“ im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana bis zu 200 überwiegend junge Menschen den Jahreswechsel. Die Stimmung: ausgelassen. Plötzlich fing es gegen 1.30 Uhr an zu brennen. Warum, ist bislang nicht geklärt. Augenzeugen sprechen von Kerzen auf Champagnerflaschen und Wunderkerzen als möglichem Auslöser. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Brandstiftung. Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben von einem Unglück und nicht von einem Anschlag aus.

Nach Informationen der „Bild“ aus Regierungskreisen sind inzwischen drei Verletzte aus der Schweiz nach Deutschland verlegt worden. Wie das Blatt erfuhr, greife nun ein sogenannter „Kleeblatt-Mechanismus“ zur Verteilung,

Kommt es in ausländischen Krankenhäusern – wie jetzt in den Unikliniken der Schweiz – zu einer Überlastung, können Behörden ein internationales Hilfeleistungsersuchen stellen und um Patientenübernahme ersuchen.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke