Sohn von Johannes B. Kerner glänzt auf der Gold-Mission der Hockey-Männer
Die deutsche Hallenhockey-Nationalmannschaft hat auf ihrer Mission Titelverteidigung ein spektakuläres Ausrufezeichen gesetzt. Die Männer-Auswahl zog bei der EM in Heidelberg auf beeindruckende Weise ins Halbfinale ein, siegte 12:2 gegen Belgien – es war der dritte Sieg im dritten Vorrundenspiel. Ein wichtiger Spieler in dem Turnier ist der Sohn eines Prominenten: Nik David Kerner ist 24 Jahre jung, sein Vater der Fernsehmoderator Johannes B. Kerner (61 Jahre).
„Ich habe wirklich gar nichts auszusetzen. Das war eine Top-Performance“, sagte Bundestrainer Matthias Witthaus, der vor allem die „fantastische Teamleistung“ hervorhob.
Lediglich gut sechs Stunden vor dem Sieg gegen die Belgier hatte Deutschland 7:3 gegen die Schweiz gewonnen. Nik Kerner, Angreifer vom Club an der Alster, war der prägende Mann der Partie. Er erzielte vier Treffer und bereitete zwei Tore vor. Die weiteren Treffer erzielten Anton Pöhling, Nicolas Proske und Kapitän Anton Boeckel. Gegen Belgien traf Kerner einmal.
Hockey wurde Nik David Kerner in die Wiege gelegt
Kerner hatte nach einem Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule beinahe ein Jahr pausieren müssen, im April 2025 durfte er sein emotionales Comeback feiern. Sein Vater war mehr als 20 Jahre mit Britta Becker verheiratet, die im Hockey viele Medaillen und Titel gewann. Im Hallenhockey ist sie dreifache Europameisterin, 2003 wurde sie Weltmeisterin.
Schon zum Turnierstart hatte das deutsche Männer-Team des Trainerduos Witthaus und Jan Philipp Rabente Irland mit 7:3 besiegt. In Gruppe B steigt am Samstagmittag (13.15 Uhr, Magenta TV) das letzte Vorrundenspiel gegen Spanien, am Abend dann die Halbfinals, am Sonntag das Spiel um Platz drei und das Finale. Witthaus sagte bei MagentaSport: „Die Mannschaft wächst immer stärker zusammen, „alle Stürmer haben mal ordentlich gescort, das ist wichtig bei so einem Turnier. Ich hoffe, dass wir sogar noch eine Schippe drauflegen.“
Die jeweils zwei besten Mannschaften der beiden Fünfergruppen ziehen ins Halbfinale ein. Deutschland zählt zu den Favoriten: Das Team gewann die Hallen-EM 2024 in Belgien und krönte sich im Februar 2025 zudem zum Hallen-Weltmeister.
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