Elfmeter in letzter Minute – Kanzler Merz sieht Dortmunder Zittersieg
Borussia Dortmund hat am 18. Bundesliga-Spieltag durch einen Strafstoß in der Nachspielzeit einen 3:2-Sieg gegen den FC St. Pauli gefeiert. Vor den Augen von Bundeskanzler Friedrich Merz erzielte Emre Can (90.+5) das entscheidende Tor. Per Videobeweis war zuvor geklärt worden, dass das Foul innerhalb des Strafraums begangen worden war. Zunächst war auf Freistoß entschieden worden.
Julian Brandt kurz vor der Halbzeit und Karim Adeyemi (54.) hatten zuvor für den BVB getroffen, die Gäste schafften durch James Sands (62.) und Ricky-Jade Jones (72.) zunächst den Ausgleich.
Mit der Leistung dürfte das Team von Trainer Niko Kovač, die 81.365 Fußballfans und Merz, der früher im Aufsichtsrat des BVB saß, aber kaum begeistert haben. Spielerische und technische Mängel sorgten lange Zeit für Verdruss.
Hoffenheim besiegt auch Leverkusen
Bayer Leverkusen hat den Jahresauftakt vollends verpatzt. Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand kassierte eine Woche nach dem 1:4 gegen den VfB Stuttgart eine verdiente 0:1 (0:1)-Niederlage bei der TSG 1899 Hoffenheim. Damit überließ die Werkself einem direkten Rivalen im Kampf um einen Champions-League-Platz die Punkte.
Die erneut starken Kraichgauer feierten den sechsten Heimsieg in Serie und distanzierten Bayer auf nun vier Punkte. Für die TSG traf Wouter Burger vor 26.957 Zuschauern in Sinsheim bereits in der 9. Minute. Seine wohl als Flanke gedachter Freistoß fand den Weg ins Tor.
Joker Ache erlöst Köln
Der 1. FC Köln hat seine sportliche Krise beendet. Nach acht sieglosen Bundesliga-Spielen setzte sich die Mannschaft von Lukas Kwasniok dank zweier Tore vom zur zweiten Hälfte eingewechselten Ragnar Ache gegen Mainz 05 mit 2:1 (0:1) durch und bescherte Mainz die erste Niederlage unter Trainer Urs Fischer.
Vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Kölner Stadion brachte Stefan Bell (29. Minute) die Gäste aus Mainz zunächst in Führung, ehe Joker Ache mit seinem Doppelpack (57. und 86.) die Partie drehte.
Hamburger Mühen werden nicht belohnt
Viel Ballbesitz, deutlich mehr Chancen, aber kein Tor: Nach der Absage des eigentlichen Heimauftakts gegen Leverkusen ist der HSV nicht über eine Nullnummer im ersten Spiel des neuen Jahres vor heimischer Kulisse hinausgekommen. Gegen Borussia Mönchengladbach – davor 1:5 gegen die Hoffenheim untergegangen – fehlte nur der erlösende und überfällige Treffer für die Hamburger.
Müder Kick in Wolfsburg
Der 1. FC Heidenheim hat im Abstiegskampf einen kleinen Schritt gemacht. Beim 1:1 (1:0) in Wolfsburg verpasste der bisherige Tabellenletzte zwar einen möglichen Auswärtssieg. Dennoch verbesserte sich der FCH durch die späten Niederlagen der beiden Konkurrenten Mainz 05 und FC St. Pauli auf den Relegationsplatz.
Die 1:0-Führung durch Adrian Beck (45.+1) glich Wolfsburgs Abwehrspieler Moritz Jenz in der 79. Minute noch aus. Nach dem Schlusspfiff eines mäßigen Spiels waren beiden Teams enttäuscht.
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