Ein Ex-HSV-Trainer soll Werder Bremen vor dem Abstieg bewahren
Werder Bremen hat einen neuen Trainer gefunden. Nach der Entlassung von Horst Steffen übernimmt Daniel Thioune den Posten. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt.
„Wir hatten sehr gute Gespräche mit Daniel. Seine Idee vom Fußball, seine Art und seine Herangehensweise an unsere aktuelle sportliche Situation waren ausschlaggebend für die Entscheidung. Wir sind überzeugt, dass wir mit ihm den Turnaround schaffen werden“, sagte Clemens Fritz, Geschäftsführer Sport, in einer Mitteilung des Vereins.
Thioune selbst sagt: „Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit der Mannschaft und ich bin überzeugt, dass es uns gelingen wird, erfolgreich miteinander zu arbeiten und die Ziele des Vereins zu erreichen. Nach den sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen war für mich schnell klar, dass ich zu Werder gehen möchte.“
Thioune coachte zuletzt in Düsseldorf
Zuvor war es Werder nicht gelungen, einen der beiden Wunschkandidaten Bo Henriksen und Bo Svensson zu verpflichten. Bei Henriksen legte offenbar Mainz sein Veto ein, wollte den vertraglich noch gebundenen Dänen nicht zu einem Konkurrenten ziehen lassen. Svensson lehnte die Bremer Offerte ab.
Thioune coachte zuletzt Fortuna Düsseldorf. Den West-Klub führte er 2024 fast in die Bundesliga, verlor in der Relegation aber dramatisch gegen den VfL Bochum (Niederlage nach Elfmeterschießen im Rückspiel nach 3:0-Sieg im Hinspiel). Im vergangenen Oktober wurde er in Düsseldorf entlassen.
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Der 51-Jährige weist ausgerechnet auch eine Vergangenheit beim Erzrivalen Hamburger SV auf. Von Juli 2020 bis Mai 2021 trainierte er die Rothosen, wurde dort im Saisonfinale aber entlassen. Der HSV verpasste auch ohne Thioune in jener Saison den Aufstieg. Nun kämpfen beide Nordklubs gegeneinander um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Nach zehn sieglosen Spielen steckt Werder im Tabellenkeller fest. Nur ein Punkt trennt die Norddeutschen von den Abstiegsrängen. Schon am Samstag (15.30 Uhr, Sky und im WELT-Liveticker) wird er gegen Freiburg auf der Werder-Bank sitzen. Bremen steht auf Platz 15, der HSV punktgleich auf Platz 13.
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