Zu Musik von Max Richter sind Minerva Hase und Nikita Volodin am späten Montagabend in Mailand zu einer Medaille gelaufen. Sie trat bei ihren zweiten Winterspielen und nach einem Corona-Drama 2022 in Peking mit ihrem früheren Partner Nolan Seegert an. Er bei seinem Olympia-Debüt. Die Hoffnung auf Gold erfüllte sich nach einigen Fehlern Hases nicht.

Das in Berlin trainierende Duo war am Sonntag perfekt in den Wettbewerb gestartet und hatte im Kurzprogramm mit einem Tango begeistert: 80,01 Punkte bedeuteten eine persönliche Bestleistung, sodass sie mit 4,55 Zählern Vorsprung auf die zweitplatzierten Georgier Anastasia Metelkina/Luka Berulawa in die Kür gingen. Zuvor hatten allerdings die Japaner Riku Miura und Ryuichi Kihara, amtierende Weltmeister, eine Meisterleistung aufs Eis gezaubert, dafür völlig zu Recht 158,13 Punkte erhalten und damit insgesamt 231,24 Zähler.

Hase und Volodin hätte sich maximal einen kleinen Wackler leisten können, um sich an der Spitze zu behaupten. Doch es wurde mehr, vor allem der von ihr statt dreifach nur einfach aufs Eis gebrachte Salchow wog schwer. Am Ende gewannen die Japaner verdient Gold vor den Georgiern (221,75) und Hase/Volodin (219,09). Das zweite deutsche Paar Annika Hocke/Robert Kunkel landete mit 194,11 Punkten auf Platz zehn. Für Hase/Volodin ist Bronze die erste olympische Medaille und der bislang größte Erfolg der Karriere.

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