Trainer von deutschem WM-Gegner tritt zurück
Knapp vier Monate sind es noch, bis die Fußball-WM beginnt. Am 14. Juni steigt für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei dem Turnier, das erstmals mit 48 Teams ausgetragen wird, die erste Partie. In Houston trifft sie auf Curacao.
Beim ersten Vorrundengegner gab es am Montag einen überraschenden Trainerwechsel. Der Niederländer Dick Advocaat erklärte aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt, nachdem er das Team von der kleinen Karibikinsel völlig überraschend erstmals zum Turnier, das in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, geführt hatte.
Der 78-Jährige, der in der Vergangenheit unter anderem Borussia Mönchengladbach und die niederländische Nationalmannschaft trainierte, zieht sich wegen der Krankheit seiner Tochter zurück. Für ihn soll sein Landsmann Fred Rutten (63) den Außenseiter bei der WM trainieren. Der frühere Coach des FC Schalke 04 tritt die Nachfolge von Advocaat sofort an.
„Es ist traurig für Dick“, sagt sein Nachfolger
„Ich habe immer gesagt, dass die Familie über Fußball steht“, sagte Advocaat, der Curaçao als bislang kleinstes Land der WM-Geschichte zur Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis 19. Juli geführt hatte. „Ich sehe die Qualifikation mit dem kleinsten Fifa-Land der Welt für eine WM als einen der Höhepunkte meiner Karriere.“
Rutten wird „The Blue Wave“ (Die blaue Welle), wie das Nationalteam Curaçaos genannt wird, erstmals im März bei einem kleinen Turnier in Australien mit dem Gastgeber und China betreuen. „Es ist traurig für Dick, aber Curaçao kann von mir den gleichen Einsatz erwarten“, sagte Rutten.
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Weitere Gegner der deutschen Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Gruppe F sind die Elfenbeinküste (20. Juni) und Ecuador (25. Juni). Ende März stehen aber erst einmal zwei weitere Testspiele an. Am 27. März gastiert die DFB-Auswahl in der Schweiz, drei Tage später trifft sie in Stuttgart auf Ghana.
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