Der frühere Red-Bull-Teamchef Christian Horner ringt noch immer mit seinem plötzlichen Aus beim ehemaligen Weltmeisterrennstall der Formel 1. „Ich empfinde ein echtes Gefühl von Verlust und Schmerz“, zitierte der „Telegraph“ Horner in der neuen Staffel „Formula 1: Drive to Survive“ bei Netflix. Ihm sei widerwillig etwas genommen worden, was „sehr kostbar“ für ihn gewesen sei.

Horner führte Red Bull seit dem Einstieg in die Formel 1 zur Saison 2005 zu acht Fahrertiteln – viermal mit Sebastian Vettel und viermal mit Max Verstappen. Nach Vorwürfen einer Mitarbeiterin, dass er sich angeblich unangemessen verhalten haben sollte, war Horner umstritten.

Der Engländer hat die Vorwürfe bestritten, eine unabhängige Untersuchung ihn auch entlastet. Vor allem Max Verstappens Vater Jos hatte Horner in dieser Phase öffentlich schwer kritisiert und den Rauswurf gefordert. Im Juli 2025 trennte sich Red Bull von seinem langjährigen Erfolgsteamchef. Der Fall schlug damals hohe Wellen. Horner strebt aktuell ein Comeback in der Formel 1 an.

Horner macht Verstappens Vater nicht verantwortlich

„Sein Vater war nie mein größter Fan“, meinte Horner über Max Verstappens Vater Jos und seinen Abschied bei Red Bull. „Aber ich glaube nicht, dass die Verstappens in irgendeiner Weise dafür verantwortlich waren. Ich denke, diese Entscheidung wurde von Oliver Mintzlaff getroffen mit Helmut Marko als Berater im Hintergrund.“ Mintzlaff ist Konzerngeschäftsführer bei Red Bull, Marko war bis Ende 2025 dort Motorsportberater.

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„Letztendlich haben sich die Dinge innerhalb des Unternehmens und innerhalb der Gruppe geändert. Der Gründer ist gestorben, und nach dem Tod von Dietrich Mateschitz wurde mir wahrscheinlich zu viel Macht zugeschrieben“, erzählte Horner weiter. Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz starb im Oktober 2022. Horner hatte ein enges Verhältnis zur thailändischen Mehrheitseigentümer-Familie Yoovidhya.

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