Serhou Guirassy und Ramy Bensebaini gaben beim blamablen Aus des BVB in der Champions League in Bergamo unglückliche Figuren ab. Beim 1:4 gegen Atalanta verstolperte Guirassy in der zweiten Halbzeit frei stehend vor Bergamos Torwart den Ball, Bensebaini verschuldete in der Schlussphase den entscheidenden Elfmeter.

Im Spitzenspiel der Bundesliga gegen den FC Bayern München (hier geht es zum Liveticker) sitzen beide auf der Bank. Es ist die letzte Chance für den BVB, den Bayern noch im Kampf um die Meisterschaft gefährlich zu werden.

Dortmunds Trainer Niko Kovac verzichtet gezwungenermaßen auf seinen torgefährlichsten Stürmer und Außenverteidiger Bensebaini. Denn sowohl Guirassy als auch Bensebaini sind praktizierende Moslems, die im Ramadan fasten. Vor dem Anpfiff des Topspiels begründete Kovac den Verzicht auf die beiden Profis am Sky-Mikro.

„Serhou und Ramy spielen nicht, weil Fastenzeit ist. Wir sind seit zwei Wochen in der Fastenzeit, und wir haben schon vier Spiele gespielt. Es kostet viel Energie, wenn du den ganzen Tag nicht essen und trinken kannst. Deswegen konnte ich die Jungs heute einfach nicht bringen“, sagte Kovac.

Auf Nachfrage des Moderators verwies Kovac auf eine Studie, die aufzeigt, was es bedeutete, als Hochleistungssportler nicht zu essen und trinken: „Wir haben ja die ganzen Daten und sehen, dass dies Einfluss auf die Performance hat. Ich als Trainer muss dann die Verantwortung übernehmen und auf die Gesundheit meiner Spieler schauen.“

BVB-Kapitän Emre Can fastet nicht

Neben Guirassy und Besebaini ist auch Emre Can muslimischen Glaubens. Der Kapitän der Borussia verzichtet allerdings auf das Fasten im Ramadan, um erfolgreich seinem Job als Fußballprofi nachgehen zu können.

Bayerns Trainer Vincent Kompany kann aus dem Vollen schöpfen und seine Top-Elf auf das Feld bringen. „Es ist immer ein eigener Wettbewerb gegen den BVB. Für uns steht dieses Spiel auch in einem ganz besonderen Licht. Wir wollen das genießen“, sagte Kompany.

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