Trotz des 3:2-Sieges von Borussia Dortmund am Samstagabend gegen den HSV hat der Klub am Sonntag das Ende der Zusammenarbeit mit Sportdirektor Sebastian Kehl verkündet.

Borussia Dortmund und Sportdirektor Sebastian Kehl beenden ihre Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung. Das gab der Bundesligist am Sonntag bekannt.

Noch am Samstagabend hatte der BVB gegen den Hamburger SV mit 3:2 gewonnen, allerdings nach 0:2-Rückstand und der Hilfe von zwei Elfmetertoren (bei drei Strafstößen für die Dortmunder insgesamt). Nun also die Trennung des aktuellen Tabellenzweiten der Bundesliga und dem 46-Jährigen, der den Posten des Sportdirektors im Sommer 2022 übernommen hatte.

In einer Mitteilung des Klubs wird Dortmunds Geschäftsführer Sport, Lars Ricken, zitiert: „In einem sehr offenen Gespräch sind Sebastian Kehl, Carsten Cramer (Sprecher der BVB-Geschäftsführung, Anm. d. Red.) und ich zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist.“

Sebastian Kehl und der BVB: Trennung nach rund 24 Jahren

Kehl war selbst 13 Jahre lang Spieler beim BVB und gewann in der Zeit drei Deutsche Meisterschaften und den DFB-Pokal. Von 2018 bis 2022 war er Leiter der Lizenspielerabteilung.

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Zur Trennung mit dem BVB sagt er in der Mitteilung, dass er und die Vereinsführung das Gefühl entwickelt haben, „dass es an der Zeit ist, neue Wege zu gehen – sowohl für den BVB als auch für mich.“ Er sei stolz, rund 24 Jahre lang Teil des Vereins gewesen zu sein. „Es war mir eine Ehre.“

Für ihn, aber auch den BVB, ist es nun an der Zeit, die Zukunft zu regeln. Für den Dortmunder Klub ist die Aufgabe eine drängende, denn der Sportdirektor ist eine wichtige Figur für die Transfers neuer Spieler. An der personellen Besetzung der Dortmunder hatte es in der Vergangenheit immer wieder Kritik gegeben, auch direkt adressiert an Sebastian Kehl. Damit der Bundesligist für die kommende Saison mit neuen Spielern in die Verhandlungen gehen kann, sollte die Rolle des Sportdirektors besetzt sein.

Carsten Cramer dazu: „Die Trennung von Sebastian Kehl bedeutet natürlich einen Einschnitt in unserer sportlichen Führungsebene." Darum sei der Schritt richtig, zum jetzigen Zeitpunkt die Zusammenarbeit zu beenden, „um die mit Blick auf die neue Saison anzustoßenden Veränderungen voranzutreiben“.

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