Curaçao ist dabei, Panama darf ebenfalls mitspielen, und auch Kap Verde ist Teilnehmer der Fußball-Weltmeisterschaft, die im kommenden Juni startet. 48 Teams treten in den USA, Kanada und Mexiko an. Eine einst so stolze Fußball-Nation muss wieder zuschauen – Italien. Der viermalige Weltmeister verlor sein Play-off-Finale in Bosnien-Herzegowina nach Elfmeterschießen und verpasst nach 2018 und 2022 die dritte WM in Folge.

Die Niederlage stürzte Italiens Fußball erneut ins Tal der Tränen. Sichtlich angefasst reagierte Gennaro Gattuso. Der Nationaltrainer stand nach dem entscheidenden Elfmeter kopfschüttelnd am Seitenrand und kämpfte mit den Tränen.

„Ich entschuldige mich heute, ich habe es nicht geschafft. Die Jungs haben eine solche Niederlage nicht verdient. Sie sind gelaufen, sie haben gekämpft. Ich kann ihnen nur danken. Ein solcher Schlag ist schwer zu verdauen. Es tut weh, es tut wirklich weh. Wir wollten es für uns, für Italien, für den gesamten Sport schaffen“, sagte Gattuso unter Tränen.

Gennaro Gattuso war nach der Niederlage sichtlich angefasst

Natürlich wurden nach dem erneuten Scheitern in der WM-Qualifikation Rücktrittsforderungen laut. Gattuso wurde im vergangenen Juni als Nachfolger des entlassenen Luciano Spalletti verpflichtet.

Die Nationalmannschaft belegte in der Qualifikationsgruppe mit sechs Punkten Rückstand auf Norwegen den zweiten Platz. Auch über den Umweg der Play-offs gelang es Gattuso nicht, das Team zur WM zu führen.

Verbands-Boss spricht sich für Gattuso aus

„Ich habe heute überhaupt kein Interesse daran, über meine Zukunft zu sprechen. Ich halte es ehrlich gesagt für zu kurzsichtig und zu unreif, heute über meine Zukunft zu sprechen. Hier sollten wir über Italien sprechen, über das Nationaltrikot, darüber, dass dies ein weiterer Rückschlag ist, auch wenn wir ihn dieses Mal nicht verdient haben. Wir hätten mehr verdient, und deshalb spielt meine Zukunft keine Rolle“, sagte Gattuso.

Der Weltmeister von 2006 erhielt einen Vertrag bis zum Ende der WM in diesem Sommer, mit einer automatischen Verlängerung bis 2028, falls Italien sich für das Turnier qualifiziert hätte.

Italiens Verbandspräsident Gabriele Gravina hat sich trotz des blamablen Scheiterns für eine Vertragsverlängerung ausgesprochen: „Ich muss Gattuso loben. Ich finde, er war ein großartiger Trainer, er ist ein großartiger Trainer, ich habe ihn gebeten, weiterhin die Verantwortung für diese Spieler zu übernehmen.“

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke