1. FC Köln legt El Malas Ablösesumme fest und kauft sich von Viktoria frei
Es ist keine vertraglich fixierte Absprache. Das bis zum 30. Juni 2030 befristete Arbeitspapier von Said El Mala beim 1. FC Köln hat keine Ausstiegsklausel. Dennoch hat der Klub die Länderspielpause genutzt, um zumindest intern das finanzielle Volumen zu taxieren, das ein möglicher Verkauf des 19 Jahre alten Talents mitbringen muss.
Laut der „Sport Bild“ haben Sportchef Thomas Kessler und der neue Kaderplaner Tim Steidten Strategie und Zuständigkeiten besprochen. Steidten, der zuvor bei West Ham in England gearbeitet hat und seit Mitte März beim FC unter Vertrag steht, wird sich demnach federführend um den potenziell größten Transfer der Vereinsgeschichte kümmern. Zudem wurde die Höhe der Ablösesumme, ab der die Verantwortlichen bereit wären, El Mala ziehen zu lassen, auf 50 Millionen Euro festgelegt.
Emotionen nach dem 1:0: Said El Mala widmete den Treffer seiner kürzlich gestorbenen GroßmutterAn dem Offensivmann, der am Dienstag beim 2:0 der deutschen U21-Auswahl in Griechenland seinen ersten Treffer für die Juniorenmannschaft erzielte, sollen neben einigen Premier-League-Klubs wie Brighton & Hove Albion auch der FC Bayern interessiert sein.
Wie die „Sport Bild“ berichtet, könnten die 50 Millionen Euro aus Kölner Sicht auch über Bonuszahlungen erreicht werden. Bedeutet: Bei einer Ablösesumme von 45 Millionen Euro plus erfolgsabhängiger Nachzahlungen in Höhe von fünf Millionen Euro wären die Kölner im Ergebnis zufrieden. Das sind Dimensionen, in die bislang aber noch kein Interessent vorgestoßen ist. Brighton hatte laut des Berichts zuletzt ein nachgebessertes Angebot in Höhe von 30 Millionen Euro vorgelegt und sei bereit auf 35+5 Millionen Euro zu erhöhen. Für Köln zu wenig, auch wenn die Familie El Mala mit einem Wechsel an die englische Südküste liebäugelt.
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Grund ist, dass der Klub des deutschen Trainers Fabian Hürzeler auch Saids ein Jahr älterem Bruder Malek ein Angebot unterbreitet hatte. Said El Mala käme in fünf Jahren auf rund 20 Millionen Euro Gehalt. Anfragen anderer Vereine wurden laut der „Sport Bild“ von Mutter Sabrina El Mala, die als Chefin der neu gegründeten „El Mala Vermögensverwaltungs KG“ mit Sitz in Krefeld fungiert, anscheinend geblockt.
Bei Kölns Sportchef Thomas Kessler hat Sabrina El Mala hinterlegt, sich fortan alleine um die Angelegenheiten der Söhne zu kümmern – ohne neuen Berater, nachdem sie sich von der Agentur Footfeel ISM getrennt hatte. Ein Krefelder Geschäftsmann und Freund der Familie versuche allerdings, den Eltern zu helfen – und empfehle der Familie die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Berater. Erste Vorgespräche sollen bereits stattgefunden haben.
Finalisiert sind bereits die Verhandlungen mit El Malas Ex-Klub Viktoria Köln. Dem Drittligisten wurde für zwei Millionen Euro die Zehn-Prozent-Beteiligung für den Fall eines Folgetransfers abgekauft.
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