HSV-Leihgabe verweigert offenbar Rückkehr nach Israel
Im Januar wechselte Fußball-Profi Emir Sahiti auf Leihbasis vom Hamburger SV zu Maccabi Tel Aviv. Wegen des Iran-Kriegs und der unsicheren Lage im Nahen Osten wird der Nationalspieler des Kosovo aber offenbar kein Spiel mehr für den israelischen Klub bestreiten und hat das Land mit seiner Familie aus Sicherheitsgründen bereits verlassen.
Als einer von zwei ausländischen Spielern fehlte Sahiti am Osterwochenende beim 4:1-Sieg von Maccabi gegen Hapoel Haifa. Nach israelischen Medienberichten geht man bei seinem Klub davon aus, dass der 27-jährige Angreifer nicht mehr nach Tel Aviv zurückkehren wird.
Fünf Wochen nach dem Beginn der israelischen und US-amerikanischen Angriffe auf den Iran nahm die erste Fußball-Liga in Israel in den vergangenen Tagen den Spielbetrieb wieder auf. Wegen der iranischen Raketenangriffe auf das Land wird jedoch ohne Zuschauer gespielt.
Sahiti reiste nach Kriegsbeginn nach Kroatien
Unmittelbar nach dem Kriegsbeginn und der Unterbrechung des Ligabetriebs hatte Maccabi Tel Aviv seinen ausländischen Spielern erlaubt, Israel aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Sahiti und seine Familie reisten nach Kroatien, wo er bis zu seinem Wechsel zum HSV im Sommer 2024 für Hajduk Split und HNK Sibenik spielte.
Als sich der Klub mit einem Trainingslager auf Zypern auf den Re-Start der israelischen Liga vorbereitete, stießen einige Profis wieder dazu. Sahiti und der Venezolaner Kervin Andrade verweigerten jedoch eine Rückkehr. Der Leihvertrag mit dem Hamburger SV läuft am 30. Juni aus. Danach ist Sahiti noch bis 2027 an den Fußball-Bundesligisten gebunden.
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