Die Niederlagen-Serie von Alexander Zverev gegen Jannik Sinner geht weiter. Im Halbfinale des Masters-1000-Tennisturniers in seiner Wahlheimat Monte-Carlo unterlag der gebürtige Hamburger mit 1:6, 4:6 und schied wie schon zuletzt in Indian Wells und Miami gegen den Italiener aus. Für Zverev war es bereits die achte Pleite in Folge gegen den 24-Jährigen, der nun im Endspiel des Sandplatz-Events im Fürstentum auf den Spanier Carlos Alcaraz oder Lokalmatador Valentin Vacherot trifft. Der bislang letzte Sieg des Deutschen gelang im Jahr 2023.

Vor den Augen von Tennis-Legende Boris Becker war Zverev vor allem zu Beginn der Partie chancenlos. Der Deutsche leistete sich zu viele Fehler und wirkte gegen den Weltranglisten-Zweiten oft ratlos. Zverev verlor seine ersten beiden Aufschlagspiele, erst nach 25 Minuten gelang ihm der erste Spielgewinn. Sinner wirkte präsenter und ließ seinem Gegner kaum Gelegenheiten zum Durchatmen.

Nach dem harten Drei-Satz-Sieg gegen den Brasilianer João Fonseca im Viertelfinale fehlte es Zverev anscheinend etwas an Esprit. Schon nach 35 Minuten war der erste Durchgang verloren, als Sinner ihm schon zum dritten Mal den Aufschlag abnahm.

Sinners perfekter Lauf

Zum Auftakt in seine Sandplatz-Saison hatte sich Zverev viel vorgenommen. Das Turnier in Monte-Carlo sollte für ihn ein wichtiger erster Test auf dem Weg zu den French Open in Paris sein, bei denen er einmal mehr auf seinen ersten Grand-Slam-Titel hofft. Doch Sinner zeigte ihm auch im zweiten Satz immer wieder die Grenzen auf. Gegen den Aufschlag des Italieners gelangen Zverev im zweiten Durchgang nur zwei Punkte, ehe er am Ende ein weiteres Break kassierte und sein Aus besiegelt war.

Sinner hatte im März in den USA einen perfekten Tennis-Monat erlebt und die Masters-Turniere in Indian Wells und Miami gewonnen. Damit schaffte er als insgesamt achter Spieler das sogenannte „Sunshine Double“. Auf dem Weg dorthin hatte er in den Halbfinals Zverev jeweils in zwei Sätzen ausgeschaltet.

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