Ex-Bundesliga-Torwart stirbt bei tragischem Unfall
Bundesliga-Fans kennen Alexander Manninger noch als Torwart des FC Augsburg. Nun ist der ehemalige Fußballprofi gestorben. Er wurde 48 Jahre alt.
Österreichischen Medien zufolge kam Manninger am Donnerstagmorgen bei einem Zugunglück ums Leben. Laut Polizei wurde er in seinem Auto an einem unbeschrankten Bahnübergang in der Nähe von Salzburg von einem Regionalzug erfasst. Die herbeigerufenen Einsatzkräfte versuchten eine Reanimation und setzten auch einen Defibrillator ein, konnten das Leben des Österreichers aber nicht mehr retten.
Tod von Alexander Manninger: Hergang des Unfalls noch unklar
Darüber hinaus wurde niemand verletzt. Manninger befand sich allein in seinem Fahrzeug. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar, der Ablauf der Kollision wird von einem Gutachter untersucht. „Durch die Art des Fahrzeugs ist es möglich, die elektronischen Daten genau auszuwerten – und damit das Fahrverhalten des Lenkers“, zitiert die österreichische „Kronenzeitung“ den Gutachter. Die Untersuchung wird unter anderem zeigen müssen, ob die Ampelanlage an dem Bahnübergang korrekt funktioniert hat.
Alexander Manninger bestritt 34 Länderspiele für die Nationalmannschaft Österreichs. Der Torwart spielte unter anderem für den FC Arsenal, Espanyol Barcelona, Juventus Turin und den FC Liverpool. Vier Jahre lang stand er zudem beim FC Augsburg unter Vertrag und absolvierte dort 36 Bundesliga-Spiele. In England und Italien wurde er Meister.
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Peter Schöttel, Direktor des österreichischen Fußballverbands, teilte mit: „Alexander Manninger war auf und neben dem Platz ein herausragender Botschafter des österreichischen Fußballs. Mit seiner internationalen Karriere hat er Maßstäbe gesetzt und viele junge Torhüter inspiriert und geprägt. Seine Professionalität, seine Ruhe und seine Verlässlichkeit haben ihn zu einem wichtigen Bestandteil seiner Mannschaften und auch des Nationalteams gemacht. Seine Leistungen verdienen höchsten Respekt und werden unvergessen bleiben. In dieser schweren Zeit sind unsere Gedanken bei seiner Familie und seinen Angehörigen.“
Quellen: Polizei Salzburg, „Kronenzeitung“, ÖFB
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