Massenschlägerei vermummter VfB- und Bayern-Fans vor der Allianz Arena
Rivalisierende Fußballfans des VfB Stuttgart und des FC Bayern München haben sich vor der Allianz Arena in München eine Massenschlägerei geliefert. Wie eine Sprecherin der Polizei bestätigte, wurden dabei mehrere Menschen verletzt, darunter auch Polizisten.
Demnach trafen am Sonntag vor dem Bundesligaspiel vermummte Anhänger beider Fanlager zwischen dem U-Bahnhof Fröttmaning und dem Stadion aufeinander. Es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften setzte Schlagstöcke sowie Pfefferspray ein, um die Gruppen zu trennen. Laut Polizei konnten die Beamten die Situation zügig beruhigen.
Zahl der Verletzten noch nicht bekannt
Nach Angaben einer Sprecherin der Münchner Polizei wurden um die hundert Fans kontrolliert. Wie viele von ihnen anschließend in Gewahrsam genommen wurden, sei bislang unklar. Auch die Zahl der Verletzten sei noch nicht bekannt. „Derartige Gewalt vor Sportveranstaltungen dulden wir in München nicht“, sagte eine Sprecherin.
Die Ausschreitungen ereigneten sich kurz vor dem Spiel, bei dem der FC Bayern München die deutsche Meisterschaft perfekt machen könnte. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen.
Fangewalt auch in Bremen
Immer häufiger kommt es in dieser Saison zu Gewalt zwischen Fans rivalisierender Vereine. Am Samstag hatten Anhänger des Hamburger SV nach der 1:3-Niederlage in Bremen Leuchtfeuer in benachbarte Tribünenblöcke geworfen und Leuchtraketen in den gegenüberliegenden Werder-Fanblock geschossen.
Anschließend wollten sowohl Werder-Fans noch Richtung HSV-Block laufen als auch Hamburger Anhänger aus ihrem Stadionbereich herausdrängen. Die Polizei schritt jedoch ein und drängte mit mehreren Einsatzkräften in den Gästeblock.
Aufräumarbeiten nach Spielende: Die Polizei im Auswärtsblock der HamburgerNach den Vorfällen hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine stärkere Distanzierung von gewaltbereiten Fußballfans und eine Neuregelung bei der Begleichung zusätzlicher Polizeikosten nach solchen Hochsicherheitsspielen gefordert.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) müsse „eine gerechte und verbindliche Kostenverteilung auf alle beteiligten Vereine sicherstellen“, heißt es in einer Mitteilung der GdP. „Insbesondere bei Spielen wie dem Nordderby müsse auch der Gastverein angemessen beteiligt werden.“
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