Mit bewegenden Worten wendet sich Dirk Nowitzki an seinen Mentor
Deutschlands Basketball-Legende Dirk Nowitzki hat bei seiner Aufnahme in die Ruhmeshalle des Weltverbandes seinem langjährigen Mentor Holger Geschwindner mit bewegenden Worten gedankt. „Du hast mich als Mensch geformt, nicht nur als Basketballspieler. Du hast an mich geglaubt, wenn ich nicht an mich geglaubt habe. Ohne dich würde ich heute nicht auf dieser Bühne stehen“, sagte Nowitzki bei der Hall-of-Fame-Zeremonie der Fiba im Berliner Kraftwerk.
Der heute 80 Jahre alte Geschwindner hatte mit Nowitzki seit Jugendjahren trainiert. Legendär sind vor allem die unorthodoxen Trainingsmethoden von Geschwindner, der Nowitzki damit in der Sommerpause in einer kleinen Trainingshalle in Rattelsdorf immer wieder in Form brachte. Rudern, Handstand, Saxofon spielen, Bücher lesen –alles sei dabei gewesen.
„Ich habe gelernt, dass ein Mentor essenziell für dein Leben und deine Karriere ist“, sagte Nowitzki an den im Publikum sitzenden Geschwindner gerichtet. „Harry Potter hatte Dumbledore, Alexander der Große hatte Aristoteles, ich hatte Holger.“
Nowitzki im Jahr 2000 mit seinem Mentor Holger Geschwindner (l.)Der 47 Jahre alte Nowitzki gewann in seiner Karriere mit den Dallas Mavericks 2011 die Meisterschaft in der NBA und wurde dabei auch als wertvollster Spieler der Finalserie (MVP) ausgezeichnet. Die deutsche Nationalmannschaft führte der 2,13 Meter große Hüne zu WM-Bronze 2002 und EM-Silber 2005. 2023 wurde er als erster und bislang einziger Deutscher in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen – die bedeutsamste Ruhmeshalle seiner Sportart.
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