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Im Spektakel-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern gab es einen Handelfmeter für die Franzosen, der wie immer für Diskussionen sorgte –offenbar zu unrecht.

Es lief bereits die Nachspielzeit der ersten Halbzeit in einem wilden Champions-League-Halbfinale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern. Vier Tore waren gefallen, es stand 2:2 im Prinzenpark-Stadion, als erneut ein Angriff der Franzosen auf das Bayern-Tor zurollte. Ousmane Dembélé wollte von der rechten Strafraumseite eine Flanke nach innen spielte. Doch der Ball blieb an Alphonso Davies hängen, genauer gesagt an seiner Hand.

Schiedsrichter Sandro Schärer pfiff, nachdem die PSG-Profis heftig reklamierten hatten. Er schaute sich die Szene am Video-Monitor an und entschied auf Strafstoß für Paris trotz der Proteste der Bayern-Spieler. Dembélé verwandelte sicher und PSG ging mit einer Führung in die Pause.

FC Bayern: Davies vergrößerte seine Körperfläche eindeutig

Hinterher gab es wie so oft Diskussionen, ob der Handelfmeter berechtigt war. Der Grund: Der Ball touchierte leicht den Oberschenkel von Davies und flog weiter Richtung Hand. Davies hatte seine Arme zunächst hinter dem Körper verschränkt und erst dann nach außen bewegt. Dennoch war klar zu erkennen, dass er seine Körperfläche vergrößerte und den Ball mit der Hand stoppte.

Normalerweise gilt die Regel, dass ein Handspiel nicht gepfiffen wird, wenn der Ball vom Körper abgefälscht wird und dadurch an der Hand landet. In diesem Fall hatte die Berührung am Oberschenkel keine Auswirkung auf die Flugkurve. Die Flanke wurde einzig und allein von Davies Hand aufgehalten. Die kurze Distanz spielte in dem Fall keine Rolle, weil die Hand eindeutig ausgefahren war.

Schiedsrichter-Experte Lutz Wagner: alles korrekt

Schiedsrichter-Experte Lutz Wagner urteilte entsprechend bei Amazon Prime: „Der linke Arm geht raus und vergrößert die Abwehrfläche. Aus meiner Sicht ist es durchaus ein strafbares Handspiel, weil die Körperfläche verbreitert wird. Nach diesen Bildern eine korrekte Entscheidung.“ Die vorherige Hüftberührung habe „keine Rolle gespielt“.

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