„Er schlief in seinem Auto“ – Englischer Sportdirektor erklärt das Phänomen Olise
Der damalige Sportliche Leiter des FC Reading hat mit einer Anekdote zu Michael Olise dessen Gier nach dem großen Durchbruch im Profifußball erklärt. „Jeden Morgen bin ich zum Trainingsgelände gefahren, und Michael saß schlafend in seinem Auto dort. Ich fragte ihn: Mike – was machst du da?“, sagte Mark Bowen in der ZDF-Sendung „Bolzplatz“. Die Antwort des heutigen Bayern-Stars laut Bowen war: „Naja, ich wollte nicht im Verkehr steckenbleiben und nicht zu lange im Auto sitzen.“
Olise sei „vielleicht schon gegen 5:30 Uhr morgens von zu Hause losgefahren, um rechtzeitig zum Training da zu sein. Um sicherzugehen, dass er pünktlich ist“, erklärte Bowen. „Und dann ist er tatsächlich auf dem Trainingsgelände hinter dem Lenkrad seines Autos sofort tief eingeschlafen.“
Michael Olise kommt in dieser Saison in 47 Pflichtspielen für den FC Bayern auf 20 Tore und 29 VorlagenAls zum Teamtraining um 9:00 Uhr die ersten Spieler erschienen, habe der Offensivspieler mitunter gefehlt, was für Verwunderung gesorgt habe. „Ich sagte: Leute, hört zu. Er kommt vielleicht zu spät auf den Trainingsplatz, aber als ihr noch im Bett wart, war er schon auf dem Parkplatz des Trainingsgeländes in seinem Auto“, erzählte Bowen.
Der FC Bayern kann Heidenheims Abstieg besiegeln
Olise war in der Jugend des FC Reading ausgebildet worden und hatte beim englischen Klub den Sprung zu den Profis geschafft. Über Crystal Palace wechselte der Franzose für 53 Millionen Euro im Sommer 2024 zum FC Bayern, wo er zum Weltklasse-Angreifer reifte. Das Fachportal transfermarkt.de taxiert seinen Marktwert mittlerweile auf 140 Millionen Euro.
Ihm könnte nun ein vermeintlich etwas leichterer Arbeitstag bevorstehen. Bei den Münchenern gastiert an diesem Bundesliga-Spieltag der akut abstiegsgefährdete 1. FC Heidenheim. „Mehr Außenseiter kann man nicht sein“, sagte Heidenheims Trainer Frank Schmidt vor dem Duell mit dem Rekordmeister am Samstag (15.30 Uhr, im Sport-Ticker der WELT). „Wir müssen das absolute Maximum in allen Bereichen abrufen, aber selbst das wird noch nicht reichen.“ Neben Mut und Glauben brauche es auch Glück, erklärte Schmidt.
Heidenheims Abstieg könnte bereits am Wochenende besiegelt sein – bei einer Niederlage in München und einem Sieg von St. Pauli am Sonntag (15.30 Uhr, ebenfalls im Sport-Ticker der WELT) gegen Mainz 05.
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