Essen bangt, Cottbus jubelt – Energie hat Aufstieg in eigener Hand
Energie Cottbus hat einen großen Schritt Richtung Aufstieg in die Zweite Liga gemacht. Die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz gewann gegen den SV Wehen Wiesbaden dank eines späten Treffers von Tolga Cigerci 2:1 (1:1).
Die Lausitzer verteidigten damit vor großer Kulisse im letzten Heimspiel der Drittliga-Saison den zweiten Platz und bauten den Vorsprung auf die Verfolger MSV Duisburg und Rot-Weiß Essen auf zwei Punkte aus. Duisburg musste sich schon am Freitagabend mit einem 0:0 bei Erzgebirge Aue begnügen.
Essen gewann durch einen Treffer in der 50. Spielminute von Gianluca Swajkowski gegen den SC Verl 1:0 (0:0), nahm den Gegner auf dem Aufstiegsrennen und wahrte die eigenen Chancen.
Die Hoffnung lebt: Gianluca Swajkowski traf für RWEIn Cottbus hatte Lukas Schleimer die Gäste aus Wiesbaden nach 37 Minuten in Führung gebracht. Energie kam kurz vor der Pause zum 1:1-Ausgleich durch Moritz Hannemann (41.). In der 90. Minute ließ Tolga Cigerci mit dem 2:1-Siegtreffer dann Cottbus jubeln. Er traf mit einem satten Schuss aus 25 Metern ins linke Eck.
Energie bekommt gute Nachrichten aus der Politik
Bereits in der Halbzeitpause konnte der gesamte Verein jubeln. Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann hatte Vereinspräsident Sebastian Lemke die Landesförderung zur Modernisierung des Stadions überbracht, mit der Energie die notwendigen Investitionen durchführen kann, um zentrale Lizenzauflagen für die Zweite Liga zu erfüllen. Neben dem späten Siegtreffer sind damit auch finanziell die Weichen für die Zukunft gestellt.
Nun fehlt noch der finale sportliche Schritt. Am 38. und letzten Spieltag der Dritten Liga tritt Energie Cottbus bei Jahn Regensburg an. Ein Sieg reicht auf jeden Fall zum Aufstieg, auch ein Unentschieden könnte ob des drei Treffer besseren Torverhältnis gegenüber den Duisburgern schon genügen. Der MSV spielt zu Hause gegen Viktoria Köln.
Essen tritt beim als Absteiger SSV Ulm an, braucht dringend einen Sieg und muss auf Patzer der Konkurrenz hoffen, soll es mit dem Aufstieg noch klappen. Der Zweite geht direkt hoch, der Dritte tritt in Relegationsspielen gegen den 16. der Zweiten Liga an. Als erste Aufsteiger und Drittligameister steht der VfL Osnabrück bereits fest.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke