Beim DFB-Pokalfinale ist nicht nur der Schiedsrichter verkabelt
Zuerst kam die Torlinientechnik, dann der Videobeweis und danach die halbautomatisierte Abseitserkennung. Doch das ist noch längst nicht alles. Beim DFB-Pokalfinale befindet sich im Ball ein Chip, der die Berührungen der Spieler des FC Bayern München und des VfB Stuttgart misst – und viele Informationen auswertet.
Nach dem Einsatz zur WM 2022 und zur EM 2024 feiert der „Connected Ball“ seine Premiere im deutschen Pokal. Die UEFA will mit dieser Technik genau festlegen, wann der Ball den Fuß eines Spielers verlässt. Das soll Abseitsentscheidungen erleichtern. Wie etwa die von Schiedsrichter Sven Jablonski beim deutschen Pokalendspiel.
Ball wird im DFB-Pokalfinale 500 mal pro Sekunde geortet
Dabei wird der Ball, der von innen verkabelt ist, pro Sekunde rund 500 mal geortet. So soll sichergestellt werden, dass jede Berührung eines Spielers aufgenommen wird, wenn es um millimetergenaues Abseits oder Doppelberührungen geht.
Der Sensor innerhalb des Spielgeräts erfasst in Echtzeit Daten zu Ballkontakten, Geschwindigkeit, Flugbahn und Rotation. Dabei bleibt die Performance unverändert: Gewicht, Flug- und Sprungeigenschaften des Balls werden durch die Technologie nicht beeinflusst.
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Chip im Ball beim „Höhepunkt des Jahres“
„Das DFB‑Pokalfinale ist jedes Jahr der emotionale Höhepunkt der Saison“, so Joachim Böhmer, COO von Ballhersteller Derbystar. Optisch kommt der Finalball mit goldenen Elementen und einer vollständig individualisierten Gestaltung daher. Das Design umfasst zudem jede Spielrunde von Bayern und Stuttgart auf ihrem Weg ins Finale.
Quellen: Kicker, Sportschau
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