Die Frage nach seiner Zukunft beantwortet Guardiola vielsagend
Star-Trainer Pep Guardiola hat die Spekulationen über seinen bevorstehenden Abschied von Manchester City weiter befeuert. Nach dem 1:1 (0:1) in Bournemouth und der dadurch verpassten Meisterschaft vermied der 55-Jährige ein Bekenntnis zu seiner Zukunft bei den Cityzens. Offenbar, weil es kurzfristig keine mehr gibt.
„Ich könnte sagen, dass ich noch ein Jahr Vertrag habe“, sagte er im Interview des britischen Senders Sky Sports: „Sie werden das verstehen: Die erste Person, mit der ich sprechen muss, ist mein Vorsitzender. Wir haben entschieden, dass wir am Ende der Saison schauen und reden. Dann treffen wir eine Entscheidung.“
Pep Guardiola nach dem Remis in BournemouthDie ist offenbar aber längst gefallen. Dienstag hatte die „Sun“ berichtet, der 55-Jährige habe seiner Mannschaft am Montagabend in einer Telefonschalte die Entscheidung über seinen Rücktritt mitgeteilt. Auch die Sponsoren des Klubs sollen schon informiert worden sein. Bereits nach dem Spiel gegen Aston Villa am Sonntag waren mehrere Berichte über den Abschied des Spaniers erschienen. Guardiola soll sich darüber geärgert haben.
Guardiola: Arsenal hat Titel sehr verdient
Nun sagte der Coach, er habe während der laufenden Spielzeit nicht über seine Zukunft nachgedacht. „Denn wenn wir um den FA Cup spielen, um die Qualifikation für die Champions League oder um die Premier League kämpfen, dann habe ich nur eine Sache in meinem Kopf und im Fokus: die Mannschaft auf ihr höchstes Niveau zu bringen.“ Als sein Nachfolger wird der Italiener Enzo Maresca gehandelt. Der war zuletzt beim FC Chelsea tätig.
Nach dem Remis in Bournemouth hat City vier Punkte Rückstand auf Arsenal und damit am letzten Spieltag keine Chance mehr, den Tabellenführer einzuholen.
Für Arsenal, das von Guardiolas früherem Assistenten Mikel Arteta trainiert wird, ist es der erste Meistertitel seit 2004. „Sie haben ihn verdient“, sagte Guardiola ausgesprochen fair und gratulierte im Namen von Manchester City „Arsenal, Mikel, dem Stab, allen Spielern und den Fans“.
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