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Im Kongo ist die tödliche Viruserkrankung Ebola ausgebrochen. Die Nationalmannschaft soll aber trotz strenger Kontrollen in die USA einreisen dürfen.

Die Spieler der Demokratischen Republik Kongo dürfen zur Fußball-WM in die USA einreisen. Das bestätigte ein hochrangiger Vertreter des US-Außenministeriums. „Wir gehen davon aus, dass das Team der DR Kongo an der Weltmeisterschaft teilnehmen kann“, sagte der Beamte, der anonym bleiben wollte, laut dem Sport-Informations-Dienst. 

In den USA gelten seit dem jüngsten Ebola-Ausbruch strenge Einreiseregeln. Nicht-US-Bürger dürfen nicht einreisen, wenn sie in den vergangenen drei Wochen im Kongo, in Uganda oder im Südsudan waren.

Kongo trifft im ersten Gruppenspiel auf Portugal

Die Spieler des kongolesischen WM-Teams trainierten laut dem US-Vertreter bereits in Europa. Daher trifft die Regelung möglicherweise viele von ihnen nicht. Falls sich die Spieler in letzter Zeit aber doch im Kongo aufgehalten haben, gelten strenge Gesundheitskontrollen. Eine Sonderregelung für Fans aus dem Kongo, die sich die WM-Spiele vor Ort anschauen wollen, solle es aber nicht geben.

Die Fußball-WM findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Erstmals nehmen 48 Nationen teil. Zuvor waren es nur 32. Die Kongolesen nehmen nach 1974 zum zweiten Mal an einer WM-Endrunde teil. In der Gruppe K trifft das Team auf Portugal, Kolumbien und Usbekistan. 

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In der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda werden immer mehr Fälle der Viruserkrankung Ebola verzeichnet. Der Ausbruch begann vermutlich in der dritten Aprilwoche im Kongo. Laut der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC handelt es sich dort um den 17. Ebola-Ausbruch seit 1976. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es im Kongo sowie in Uganda mittlerweile 528 Verdachtsfälle und 132 vermutete Todesfälle. Die WHO geht von einer noch höheren Dunkelziffer aus. 

Ein US-Amerikaner, der sich mit Ebola infizierte, wurde nach Deutschland ausgeflogen und wird in der Berliner Charité behandelt.

Quellen: Nachrichtenagenturen DPA und SID

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