Manuel Neuer fährt mit zur Weltmeisterschaft. Der 40-jährige Torwart des FC Bayern München startet als Nummer eins der Nationalmannschaft ins Turnier. Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim wird vom Stammtorhüter zur Nummer zwei. Und auch der dritte Keeper, der mit in die USA reisen wird, steht fest: Alexander Nübel. Der 29-Jährige vom VfB Stuttgart wurde von Julian Nagelsmann informiert, dass er dabei ist.

Aber der Bundestrainer nimmt noch einen vierten Torwart. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung ist auch Jonas Urbig vom FC Bayern dabei. Bislang sind alle Bundestrainer mit drei Torhütern bei Weltmeisterschaften angetreten. Nagelsmann bricht mit dieser Regel.

Denn er plant Urbig als zusätzlichen Trainingstorhüter. Der Ersatz von Neuer bei den Bayern kam in dieser Saison auf 19 Einsätze für die Münchner, die beiden Bayern-Torhüter haben ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis. Schon vor der Europameisterschaft 2024 baute Nagelsmann in der Vorbereitung auf vier Torhüter. Er holte damals den Nürnberger Jan Reichert, der bei den Trainingseinheiten die etatmäßigen Torwarte entlasten sollte. Anders als jetzt Urbig gehörte Reichert damals nicht zum offiziellen Kader.

FC Bayern will Nübel nicht zurück

Nübel kann für die Weltmeisterschaft planen, was nach dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko mit ihm geschieht, ist unklar. Nach Informationen der „Bild“ hat sich Stuttgart darauf festgelegt, mit Dennis Seimen als Stammtorwart in die kommende Saison zu gehen. Der 20-Jährige ist aktuell noch an den SC Paderborn ausgeliehen. Nübel, der von den Bayern an Stuttgart ausgeliehen war, muss zurück nach München, wo er einen Vertrag bis 2030 hat.

Alexander Nübel

Bei den Bayern hat er aber keine Perspektive, der Klub plant ohne ihn. Auch, weil er mit einem Gehalt von geschätzten elf Millionen Euro pro Saison sehr viel kostet. „Alex hat bei uns einen Vertrag, aber die Agentur weiß schon lange, welche Pläne wir mit Alex haben. Dementsprechend: Er wird sehr viele Möglichkeiten haben, seine Zukunft neu zu gestalten“, sagte Bayerns Sportvorstand Max Eberl auf „Bild“-Nachfrage.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke