Orkantief Joshua fegt über Fichtelberg und behindert Verkehr
Das Orkantief "Joshua" hat am Donnerstag dafür gesorgt, dass die Fichtelberg-Schwebebahn ihren Betrieb einstellen musste. Das hat der Betreiber auf seiner Homepage mitgeteilt. Vielerorts fielen der Polizei zufolge Äste auf die Fahrbahn, darunter in Wilkau-Haßlau. In Zwickau-Schedewitz stürzte ein Telefonmast um und fiel auf ein geparktes Auto. Verletzt wurde niemand. Kabel hingen über der Fahrbahn und Mitarbeiter der Telekom und des Tiefbauamtes wurden herbeigerufen.
Baum blockert B175
Kein Durchkommen gab es zeitweise auf der B175, nachem die Bundesstraße nach einem Baumsturz bei Niederalbertsdorf im Kreis Zwickau gesperrt wurde. Das meldete der MDR-Verkehrsservice. Verletzt wurde demnach niemand. Die Sperrung wurde inzwischen wieder aufgehoben.
Die Fichtelberg-Schwebebahn hat wegen des starken Windes den Betrieb eingestellt. Sie verbindet den Kurort Oberwiesenthal mit dem 1.215 Meter hohen Fichtelberg.Bildrechte: Bernd MärzStürmische Wetteraussichten
Auch wenn der Wind vorübergehend in der Nacht nachlässt, sorgt im Verlauf zum Freitagmorgen hin der Südwest-Wind erneut für starke bis stürmische Böen. Dazu werde es deutlich kälter. Tief Joshua sorge vor allem im Bergland für sehr viel Wind. Auf dem Fichtelberg seien sogar erneut schwere Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde möglich. So bleibe das stark windige und unbeständige Herbstwetter Sachsen auch am kommenden Wochenende erhalten.
MDR (mla/wim)/dpa
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