Inhalt des Artikels:

  • Unwetterwarnung vor starkem Schneefall aufgehoben
  • Unfälle und Behinderungen auf Thüringer Straßen
  • Schnee- und Eisglätte in Sachsen
  • Straßen- und Bahn-Behinderungen in Sachsen-Anhalt
  • Ganz Deutschland betroffen

Unwetterwarnung vor starkem Schneefall aufgehoben

Wintersturm "Elli" ist in Deutschland eingefallen und sorgt für schwierige Bedingungen auf Straßen und im Bahnverkehr. Der Deutsche Wetterdienst hob eine Unwetterwarnung vor starkem Schneefall inzwischen zwar auf. Im Nordwesten Deutschlands und im Norden Sachsen-Anhalts blieb eine amtliche Unwetterwarnumng vor starken Schneeverwehungen jedoch bestehen.

Unfälle und Behinderungen auf Thüringer Straßen

In vielen Regionen Thüringens kommt es wegen zum Teil starken Schneefalls und glatter Straßen zu Behinderungen. Nach Angaben der Polizei gab es zahlreiche Unfälle. Wie die Autobahnpolizei mitteilte, schafften es die Räumdienste nicht, alle Spuren befahrbar zu halten. Probleme und Unfälle wurden von den Autobahnen A9 und A4 gemeldet. Auf den Autobahnen 38 und 71 lief der Verkehr über weite Strecken ebenfalls nur stockend. Behinderungen gab es zudem auf vielen Bundesstraßen.

Schnee- und Eisglätte in Sachsen

Starker Schneefall und Eisglätte behindert auch den Verkehr auf den Autobahnen in Sachsen. Nach Angaben des MDR-Wetterstudios verursachten viele querstehende Lkw kilometerlange Staus. Betroffen sind unter anderem die A4 Richtung Frankfurt, die A9 Richtung München sowie die A72 Richtung Hof. Sachsens Schulen konnten selbst entscheiden, ob sie am Freitag aufmachen. Das Kultusministerium stellte es Eltern frei, ihre Kinder zu Hause zu lassen.

Straßen- und Bahn-Behinderungen in Sachsen-Anhalt

Im Süden Sachsen-Anhalts war nach Angaben der Autobahnpolizei in Weißenfels vom Morgen nur noch die A14 frei. Querstehende Lkw sind auch hier ein großes Problem. Im Norden des Bundeslandes ist die Verkehrslage ähnlich angespannt. Die Kreisstraßenmeistereien in der Börde gaben teilweise das Streuen auf. Zwischen Halle, Magdeburg und Hannover fielen wegen vereister Gleise alle IC-Züge aus. Die Regional-Linie Magdeburg-Braunschweig war ebenfalls nicht mehr befahrbar. Vielerorts fuhren keine Schulbusse und es gab keinen Präsenzunterricht, so im kompletten Landkreis Jerichower Land.

Ganz Deutschland betroffen

Auch in anderen Teilen Deutschlands sorgte "Elli" für Verkehrsbehinderungen. In Norddeutschland stellte die Deutsche Bahn den Fernverkehr am Drehkreuz Hannover ein, mit Folgen für den bundesweiten Fernverkehr. Schnee- und Eisglätte behinderte den Verkehr auf mehreren Bundesautobahnen. In Osthessen waren laut Polizeipräsidium mehrere Autobahnen in beide Richtungen blockiert – die A7, die A4 und die A5. Bei Calw in Baden-Württemberg rutschte ein Linienbus einen Hang hinunter. Dabei verletzten sich laut der örtlichen Polizei drei Menschen leicht. Mehr als 20 Lkw steckten auf der A7 im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen fest.

MDR/dpa (dni)

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