Mehr Lohn, Einreise nach Großbritannien, Euro in Bulgarien – das ändert sich im Februar!
Inhalt des Artikels:
- Mehr Geld bei der Caritas
- Förderkredite für mehr Barrierefreiheit an Wohngebäuden
- Einreisen nach Großbritannien mit ETA-Genehmigung
- Geringere Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen
- Seltene Erkrankungen (SE) betreffen Millionen Menschen
- Safer Internet Day für mehr Schutz im www
- Nur noch Euro in Bulgarien
- Radikalschnitte bei Bäumen und Hecken
Mehr Geld bei der Caritas
Für Caritas-Beschäftigte gibt es ab Februar ein Lohnplus von 2,8 Prozent. Auch die Vergütung von Auszubildenden steigt - sie wird um 75 Euro angehoben. Nach eigenen Angaben hat die Caritas 25.000 Einrichtungen bundesweit, in denen rund 740.000 Beschäftigte arbeiten. Der Verband sei damit auch der "größte soziale Arbeitgeber" in Deutschland. Fast 50.000 Auszubildende gibt es zudem aktuell.
Förderkredite für mehr Barrierefreiheit an Wohngebäuden
Für bauliche Maßnahmen bei bestehenden Wohngebäuden für mehr Barrierefreiheit gibt es finanzielle Unterstützung. 50 Millionen Euro will die Bundesregierung dafür 2026 zur Verfügung stehen. Ab Februar sollen bei der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Anträge gestellt werden können, bis der Topf für den Investitionszuschuss mit dem Namen 455-B leer ist.
Die KfW erklärt dazu auf ihrer Homepage: "Sie können nur dann einen Antrag stellen, wenn Sie noch nicht mit Ihrem Vorhaben begonnen haben. Als Beginn eines Vorhabens gilt der Abschluss von Lieferungs- oder Leistungsverträgen. Planungs- und Beratungsleistungen gelten nicht als Vorhabenbeginn.“
Einreisen nach Großbritannien mit ETA-Genehmigung
Spontan mal nach United Kingdom (Vereinigtes Königreich)? Dem sind offiziell seit 2. April 2025 Grenzen gesetzt: Für eine nicht visumspflichtige Einreise (Aufenthalt unter sechs Monaten) gilt seitdem: Neben dem Reisepass muss auch die elektronische Genehmigung namens ETA (Electronic Travel Authorization) vorgelegt werden können. Diese gilt dann aber für zwei Jahre.
Das gebührenpflichtige Dokument wird derzeit für 16 britische Pfund (rund 18 Euro) ausgestellt. Bisher wurde nicht streng kontrolliert, weil noch eine Übergangszeit gewährt wurde. Damit ist es ab 25. Februar vorbei, wie es in einer offiziellen Ankündigung der britischen Regierung heißt. Also: Nicht vergessen die ETA zu beantragen, um nicht an der Grenze abgewiesen zu werden.
Geringere Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen
Wer Solarenergie durch eine Photovoltaikanlage erzeugt, bekommt für den ins Netz eingespeisten Strom pro Kilowattstunde eine feste Vergütung. Diese sinkt allerdings halbjährlich für Anlagen, die neu angeschlossen werden. So auch wieder am 1. Februar.
Der Wert, der bei Inbetriebnahme gilt, gilt dann auch für 20 Jahre. Die Höhe der Vergütung ist abhängig von der Leistung der Solaranlage und ob der Strom teilweise oder ganz eingespeist wird. Dies regelt das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG).
Seltene Erkrankungen (SE) betreffen Millionen Menschen
Am 28. Februar ist Tag der Seltenen Erkrankungen. Williams-Beuren-Syndrom, Marfan-Syndrom oder akute intermittierende Porphyrie: Den wenigsten Menschen sind diese Krankheiten ein Begriff. Der Aktionstag soll darüber informieren und damit auch dabei helfen, die Versorgung von Betroffenen zu verbessern.
In Deutschland gibt es rund vier Millionen Menschen, die an einer Seltenen Erkrankung leiden. "In der Europäischen Union gilt eine Erkrankung als selten, wenn nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen von ihr betroffen sind", informiert das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Homepage. Der Aktionstag soll wurde 2008 ins Leben gerufen und findet immer am letzten Tag im Februar statt.
Safer Internet Day für mehr Schutz im www
Betrugsversuche durch unseriöse Anbieter und eine Vielzahl von Falschinformationen gehören auch zum Alltag im Internet. Darüber informieren und aufklären will der internationale "Safer Internet Day", der seit 2004 immer im Februar stattfindet. Daran beteiligt sind Politik, Wirtschaft, Verbände und Verbraucherschützer.
Ziel ist es, die Online-Kompetenz vor allem jugendlicher Nutzer im Netz zu fördern. Koordiniert werden die Aktionen in Deutschland von der EU-Initiative klicksafe. Der Aktionstag geht zurück auf die 1999 von der Europäischen Kommission gestartete Initiative "Safer Internet Programm". Wie immer geht es um die Gefahren allgemein, die im Netz lauern und wie man sich durchs WWW klickt, ohne sich ausspähen zu lassen. Themenschwerpunkt 2026 ist dieses Mal am 10. Februar "KI and Me. In künstlicher Beziehung". Im Zentrum steht dabei die Frage: Welchen Einfluss hat KI auf menschliche Beziehungen?
Nur noch Euro in Bulgarien
Am 1. Januar hat Bulgarien den Euro eingeführt. Es wurde noch eine Übergangszeit gewährt: Einen Monat lang gelten beide Währungen parallel, ab 1. Februar ist dann nur noch der Euro in Bulgarien Zahlungsmittel. Rund 1,96 bulgarische Lew sind einen Euro wert.
"Bis zum 30. Juni 2026 können bulgarische Banknoten und Münzen noch bei Geschäftsbanken und bestimmten Postämtern in Bulgarien kostenlos in Euro umgetauscht werden", erklärt die Europäische Zentralbank auf ihrer Homepage. Danach können die Anbieter eine Gebühr dafür verlangen. In Deutschland allerdings ist ein Umtausch von Lew in Euro in den meisten Wechselstuben und Banken bereits nicht mehr möglich.
Radikalschnitte bei Bäumen und Hecken
Nur noch bis 28. Februar ist es erlaubt, Hecken, Gebüsche oder Laub- oder Nadelgehölze stark zurückzuschneiden oder ganz zu entfernen. Der Paragraf 39 im Bundesnaturschutzgesetz verbietet zwischen dem 1. März und dem 30. September solche Radikalschnitte. Damit sollen brütende Vögel und ihre Nester geschützt werden.
Wichtig: Sogenannte Form- und Pflegeschnitte sind das ganze Jahr erlaubt. Aber auch da sollte man natürlich auf eventuell vorhandene Nester achten und sie schonen. Und: nie bei Frost verschneiden. Es könnten Äste abbrechen und die Struktur von Busch oder Baum beschädigt werden.
MDR (cbr)
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