Die Planungen für den Neubau der Bahnstrecke zwischen Dresden und Prag haebn den Deutschen Bundestag erreicht. Das teilte das Bundesverkehrsministerium mit. Demnach übergaben dessen Vertreter die Unterlagen für den parlamentarischen Prozess. Wenn der Bundestag zustimmt, könne der Staatsvertrag mit Tschechien unterschrieben werden. Dieser liege bereits im Entwurf vor.

Kosten auf 2,3 Milliarden Euro geschätzt

Die Neubaustrecke soll laut Ministerium Teil des Hochgeschwindigkeitskorridors Berlin-Wien werden. Zwischen Dresden und Prag soll sich die Reisezeit von derzeit 2,5 Stunden auf eine Stunde verkürzen. Das Projekt beinhaltet einen 30 Kilometer langen Tunnel durch das Osterzgebirge.

Die neue Bahnstrecke soll den Angaben zufolge den Engpass auflösen, der momentan mit der Streckenführung durch das enge Elbtal zwischen Dresden und der tschechischen Stadt Ústí nad Labem verbunden ist. Das Elbtal soll von Verkehrslärm entlastet werden.

Baubeginn Anfang der 2030er Jahre

Die Kosten für den Streckenneubau werden nach Ministeriumsangaben auf insgesamt 2,3 Milliarden Euro geschätzt. Laut Deutscher Bahn soll mit dem Bau Anfang der 2030er- Jahre begonnen werden. Mitte der 2040er- Jahre soll die Strecke fertig sein.

MDR (phb)/dpa

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