Vorausschauend fahren

An erster Stelle funktioniert das Sparen über den Verbrauch. Das schaffen Sie durch behutsames Anfahren und vorausschauendes Fahren bei niedrigen Drehzahlen. Bergab das Auto im Leerlauf rollen lassen. Fahren Sie an rote Ampelkreuzungen, Fuß vom Gas und ausrollen.

Fahrzeug

Überprüfen Sie regelmäßig den Reifendruck. Der ADAC rät, die Reifen mit 0,1 bis 0,2 Bar über dem empfohlenen Reifendruck zu füllen. Dadurch könne der Rollwiderstand gesenkt werden, heißt es vom Automobilclub.

Ballast

Lassen Sie unnötiges Gepäck wie Wasserkästen, Zementsäcke oder Erde für den Garden daheim oder in der Garage. Auch Dachgepäckträger tragen dazu bei, dass der Verbrauch ansteigt. Also: abschrauben.

Autobahnfahrten

Auf der Autobahn können Sie den Strudel im Tank durch langsameres Fahren reduzieren. Der Sprecher des ADAC Hessen-Thüringen, Oliver Reidegeld, sagt: Je schneller man unterwegs ist, umso mehr greift der Luftwiderstand. Das funktioniert überproportional zur gefahrenen Geschwindigkeit. Fahren Sie 200 km/h statt 100 km/h benötigen Sie viermal mehr Sprit.

Tank-Apps

Normalerweise zeigen die Apps in Echtzeit die Preise an den Tankstellen an. Laut ADAC können die Preise zur gleichen Zeit an verschiedenen Tankstellen im Stadtgebiet Erfurt um bis zu zehn Cent variieren. Ein Tankstellenbetreiber sagte dem MDR, dass man sich darauf im Moment nicht immer verlassen kann. Ein Kunde stand wohl an seiner Tankstelle mit einem niedrigeren Preis auf seiner App, als an der Zapfsäule angezeigt war.

Gibt es spezielle Tankzeiten?

In der Regel fallen die Preise an den Tankstellen am späten Nachmittag oder frühen Abend. ADAC-Sprecher Oliver Reidegeld spricht vom Zeitraum zwischen 18 und 20 Uhr. Ein Tankstellenbetreiber hat unserer Redaktion erzählt, dass die Preise an den Zapfsäulen momentan bis zu 20-mal am Tag von den Mineralölkonzernen verändert werden. Einfluss darauf haben die Betreiber nicht. Die werden nur über das Kassensystem darüber informiert.

Tankkarten – sind die sinnvoll?

Mit Tankkarten oder auch Mitgliedschaften in Automobilclubs wie dem ADAC kann man generell etwas billiger tanken. Der Nachlass beträgt in der Regel ein Cent pro Liter. Mit einer Tankkarte – in der Regel für eine Flotte – erhalten Sie sogar noch höhere Nachlässe an den Zapfsäulen.

Mit Strom fahren

Elektrische Fahrzeuge können unabhängig von den Preisen an den Tankstellen geladen werden. Gerade Pendler können von festen Preisen ihres Stromanbieters profitieren. In der Regel kann die Kilowattstunde daheim für etwa 30 Cent geladen werden. Dafür reicht eine Steckdose. Darüber kann eine tägliche Fahrstrecke von vielleicht 40 Kilometer in der Nacht nachgeladen werden. 100 Kilometer kosten bei einem Stromverbrauch von 20 Kilowattstunden etwa sechs Euro. Wer an Ladesäulen lädt, bezahlt in der Regel mehr.

Gibt es Alternativen?

Die Bahn bietet mit dem Deutschlandticket für 63 Euro im Monat kalkulierbare Kosten. Das Abonnement gilt für den Nahverkehr wie Busse und Straßenbahnen und die Regionalzüge. Der Fernverkehr mit ICE, IC und EC ist davon ausgenommen.

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