Verbraucherschützer warnen vor falschen Links auf "Kleinanzeigen"
- Warnung vor falschen Links von vermeintlichen Käufern
- Verbraucherschutz: Keine Extra-Mail für "Direkt-Zahlen" nötig
- Betroffene sollten Rückbuchen oder das Konto sperren lassen
Die Verbraucherzentrale Sachsen warnt vor Betrug bei Verkäufen über das Portal "Kleinanzeigen". Dabei täuschen die Kriminellen einen Kauf über die Funktion "Direkt-Zahlen" vor. Verbraucherschützerin Franziska Geißler sagte MDR AKTUELL, ein vermeintlicher Käufer schreibe den Verkäufer an und fordere ihn auf, für die Zahlung auf einen Link zu klicken und dort Kreditkarten-Informationen einzugeben.
Geißler: Keine Extra-Mail für "Direkt-Zahlen-Funktion" nötig
Geißler erklärte, in der Regel seien die Daten für die "Direkt-Zahlen"-Funktion schon hinterlegt und man bekomme keine Extra-Mail von "Kleinanzeigen". Geißler rät weiter, Verbraucher "sollten immer vorsichtig sein" und die Internetseiten, die sich bei einer Aktion neu öffnen genau anschauen. Oft gebe es in der Adresszeile des geöffneten Links Rechtschreibfehler und der Absender sei nicht "Kleinanzeigen" selbst. Auch sollten sich Betroffene nicht unter Druck setzen lassen.
Rückbuchungen und Kontosperren möglich
Sind Verkäufer von der Betrugsmasche betroffen, gibt es Geißler zufolge einige Maßnahmen, um verlorenes Geld vom Konto zurückzubuchen und weitere Verluste einzudämmen. So habe man bei Lastschriftverfahren acht Wochen Zeit, eine Lastschrift zurückbuchen zu lassen. Möglich wäre auch, Kreditkarte oder Konto sperren zu lassen und sich mit seiner Bank in Verbindung zu setzen.
Quelle: MDR AKTUELL (kkö)
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