Vor fünf Jahren zahlten die Wolverhampton Wanderers 40 Millionen Euro für Fabio Silva, doch zu einem Stammplatz reichte es in der Premier League nicht. Jetzt zieht der Stürmer weiter nach Deutschland: Borussia Dortmund zahlt 20 Millionen Euro.

Borussia Dortmund hat den portugiesischen Stürmer Fábio Silva verpflichtet. Der 23-Jährige wechselt von den Wolverhampton Wanderers aus der Premier League zum BVB und erhält dort einen Vertrag bis 2030, wie die Westfalen mitteilten. Für den einmaligen Nationalspieler Portugals sollen die Dortmunder laut Medienberichten rund 20 Millionen Euro bezahlen.

"Es war unser Ziel, das Team während der laufenden Transferperiode auch im Sturmzentrum breiter aufzustellen, um möglichst unberechenbar und für alle Situationen in drei Wettbewerben bestmöglich gewappnet zu sein. Wir haben viel Geduld benötigt, um unsere Vorstellungen durchzusetzen und sind nun froh, in Fábio Silva einen Spieler mit großem Potenzial verpflichtet zu haben", sagt Dortmunds Sportchef Lars Ricken.

Vierter BVB-Neuzugang aus England

Silva war bereits vor fünf Jahren für damals 40 Millionen Euro vom FC Porto nach Wolverhampton gewechselt, dort aber nicht zurechtgekommen und immer wieder verliehen worden. Erst bei seiner bislang letzten Leihstation bei UD Las Palmas auf Gran Canaria überzeugte Silva dann in der Primera División.

"Fábio bringt viel Qualität mit: Torgefahr, Spielintensität, Tempo, und er kann flexibel auf mehreren Positionen eingesetzt werden", urteilte Sportdirektor Sebastian Kehl.

Silva ist nach Jobe Bellingham (Sunderland), Carney Chukwuemeka und Aarón Anselmino (beide FC Chelsea) der vierte Neuzugang aus England. Zudem wurden die zuvor ausgeliehenen Yan Couto (Manchester City) und Daniel Svensson (Nordsjaelland) fest verpflichtet, sowie Patrick Drewes (Bochum) als Ersatzkeeper verpflichtet. Zusammen investierte der BVB in diesem Sommer damit über 90 Millionen Euro. Dem stehen die Abgänge von Jamie Gittens (Chelsea), Soumaila Coulibaly (Straßburg), Youssoufa Moukoko (Kopenhagen) sowie Giovanni Reyna (Mönchengladbach) für zusammen rund 72 Millionen Euro gegenüber.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke