Deutscher Kapitän rassistisch angefeindet – Schröder berichtet von Affengeräuschen
Basketball-Star Dennis Schröder hat nach dem EM-Spiel gegen Litauen von rassistischen Anfeindungen von den Zuschauerrängen gegen seine Person berichtet. Der 31 Jahre alte Kapitän sagte nach dem 107:88-Erfolg im finnischen Tampere: „Man kann mich beleidigen, aber Affengeräusche ist eine Sache, die ich nicht respektiere und nicht akzeptiere. Rassismus gehört nicht zu diesem Sport.“
Offenbar hatte Schröder die Laute beim Gang in die Kabine gehört. „Einige litauische Fans haben zur Halbzeit leider Affengeräusche gemacht. Das kann ich nicht akzeptieren. Rassismus auf dieser Welt, das sollte nicht hierhin gehören“, erklärte Schröder im Interview bei MagentaSport. Er wirkte persönlich gekränkt und sauer. Mithilfe des deutschen Trainerteams wurden nach Angaben des Deutschen Basketball Bunds (DBB) zwei Personen identifiziert, die im Anschluss aus der Nokia Arena in Tampere geworfen wurden.
„Ich habe mitbekommen, dass Dennis sehr aufgeregt war – zu Recht. Im Sport und im Wettkampf haben solche Sachen nichts zu suchen. Wir hoffen, dass sich das legt und irgendwie gelöst werden kann. Wir können nur dagegen kämpfen“, sagte Trainer Alan Ibrahimagic, der den erkrankten Alex Mumbru erneut vertrat. Er selbst habe die Geräusche nicht gehört, erklärte Ibrahimagic.
Auf dem Court war der Kapitän der überragende Anführer des deutschen Teams beim klaren Sieg gegen Mitfavorit Litauen. Schröder erzielte 26 Punkte, die meisten des DBB-Teams.
An Schröders Seite zeigte das deutsche Team in Tampere streckenweise weltmeisterlichen Basketball und steht nun vorzeitig im Achtelfinale. Für Deutschland war es der dritte Erfolg im dritten Spiel bei dieser EM.
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