Ter Stegen muss operiert werden – nun droht sein Ausfall bei der WM
Die Hoffnung von Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen auf den Platz im WM-Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sinkt weiter. Der 33-Jährige muss nach seiner Oberschenkelverletzung operiert werden, wie sein Klub FC Girona bei X mitteilte. Die Dauer seiner Ausfallzeit werde aber erst nach dem Eingriff am Freitag festgelegt.
Damit wird ter Stegen der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beim Start ins WM-Jahr aller Voraussicht nach fehlen. Bundestrainer Julian Nagelsmann versammelt sein erstes Aufgebot 2026 am 23. März im Stammquartier in Herzogenaurach zur Vorbereitung auf die Test-Länderspiele in der Schweiz und gegen Ghana.
Nagelsmann hatte sich schon am vergangenen Dienstag zur Verletzung geäußert: „Marc war gerade wieder zurück und auf einem richtig guten Weg, wir haben uns sehr auf seine Rückkehr in die Nationalmannschaft gefreut. Jetzt müssen wir weiter auf ihn verzichten - aber für Marc persönlich ist dieser Rückschlag natürlich noch viel härter.“ Im Moment zähle für den Torwart nur, in Ruhe gesund zu werden. „Wir stehen alle hinter ihm.“
Nur zwei Einsätze für neuen Klub FC Girona
Ter Stegens neuer Klub FC Girona hatte Anfang der Woche erstmals die Verletzung bekanntgegeben. Nun präzisierte der Verein das weitere Vorgehen mit dem 44-maligen Nationalspieler.
Nagelsmann hatte ter Stegen zur Nummer eins gekürt. Dieser fiel dann aber wegen einer Knie- und Rückenverletzung lange aus. Um Stammtorwart bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko zu sein, wechselte ter Stegen für die erhoffte notwendige Spielpraxis vom FC Barcelona zum FC Girona. Dort kam der vom FC Barcelona verliehene Torhüter aber nur zweimal zum Einsatz.
In der Nationalmannschaft darf sich der Hoffenheimer Oliver Baumann (zehn Länderspiele) als Aushilfs-Nummer-eins große Hoffnungen auf den Platz in Deutschlands WM-Tor machen. Zuletzt standen zudem der Stuttgarter Alexander Nübel (zwei Länderspiele), der Augsburger Finn Dahmen (null) und Freiburgs Noah Atubolu (null) im Aufgebot.
Wiederholt war über eine Rückholaktion der langjährigen Nummer eins Manuel Neuer vom FC Bayern spekuliert worden. Ein DFB-Comeback von Deutschlands Rekordtorhüter ist aber weiterhin nicht geplant.
In der Gruppenphase trifft die deutsche Mannschaft auf Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador. Nach den Länderspielen im März stehen nur noch die Partien am 31. Mai gegen Finnland und am 6. Juni bei WM-Mitgastgeber USA an.
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