Hannover 96 hat zum zweiten Mal in dieser Saison den Erzrivalen Eintracht Braunschweig geschlagen und seine Aufstiegschancen in der zweiten Fußball-Bundesliga gewahrt. Der neue Tabellendritte gewann das brisante Hochsicherheits-Derby nach 17 Minuten Nachspielzeit mit 1:0 (1:0). Vor 42.000 Zuschauern in der Heinz von Heiden Arena köpfte Maik Nawrocki in der 30. Minute das entscheidende Tor.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste das Spiel wegen eines Feuerwerks im 96-Fanblock für rund elf Minuten unterbrochen werden. Die Polizei trennte die beiden verfeindeten Fangruppen vor und nach der Partie mit großer Präsenz voneinander. Auch im Stadion mussten 7000 Plätze aus Sicherheitsgründen frei bleiben.

Abwehrfehler führt zum 1:0

Hannover hatte bereits das Hinspiel mit 3:0 gewonnen und drohte, die Eintracht auch diesmal zu überrennen: Schon in der dritten Minute vergab Benedikt Pichler aus kurzer Distanz die erste Großchance.

Doch gerade als sich der Abstiegskandidat aus Braunschweig mit hoher Intensität aus diesem Anfangsdruck befreit hatte, ging 96 in Führung: Abwehrspieler Nawrocki kam am Fünfmeterraum völlig frei zu Kopfball.

Nach der Halbzeitpause und der Spielunterbrechung war die Eintracht sogar die bessere Mannschaft. Doch Jovan Mijatovic (58.), Robin Heußer (61.) und Sidi Sané (90.+11) vergaben drei gute Chancen zum Ausgleich. Bei allem Zug nach vorn fehlte den Braunschweigern im Angriff die Durchschlagskraft. Den vorerst letzten Eintracht-Sieg in Hannover gab es am 28. Februar 1993 – und damit vor mehr als 30 Jahren.

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