Rad-Supertalent Seixas dominiert an der Mauer von Huy
Das französische Supertalent Paul Seixas ist endgültig in der Weltspitze angekommen. Im Stile von Tadej Pogacar stürmte der Shootingstar in Belgien die berüchtigte Mur von Huy hinauf und holte sich seinen nächsten Prestigesieg im Radsport.
Der 19-Jährige gewann mit deutlichem Abstand bei der 90. Auflage des Halbklassikers Flèche Wallonne und ist damit jüngster Sieger in der langen Geschichte des Traditionsrennens. Seixas siegte in Abwesenheit von Superstar Pogacar nach der Kletterpartie an der bis zu 19 Prozent steilen Rampe nach Huy hinauf vor dem Schweizer Mauro Schmid und dem Briten Ben Tulett.
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„Das ist unglaublich, was für ein Sieg. Letztes Jahr habe ich das Rennen noch im Fernsehen verfolgt, jetzt stehe ich auf dem Podium“, sagte der glückliche Seixas.
Damit setzte der Youngster seinen kometenhaften Aufstieg im Radsport weiter fort. Vor nicht einmal zwei Wochen hatte er die schwere Baskenland-Rundfahrt vor Florian Lipowitz gewonnen, nachdem er sich beim Schotterrennen Strade Bianche nur dem slowenischen Weltmeister Pogacar geschlagen geben musste.
Schon wieder ganz oben: Paul SeixasAm Sonntag gegen Pogacar und Evenepoel
Pogacar, der den Flèche im vergangenen Jahr zum zweiten Mal gewonnen hatte, konzentriert sich aktuell auf den Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich, den er bereits dreimal gewann. Dort wird er am Sonntag auch wieder auf Seixas treffen, genauso wie Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel. „Tadej ist Tadej. Ich versuche, so gut wie möglich zu sein. Ich gebe mein Bestes“, sagte Seixas.
Während Seixas zuletzt im Baskenland teils frühzeitig die Entscheidung gesucht hatte, blieb er auf dem 1,4 Kilometer langen und durchschnittlich 9,1 Prozent steilen Anstieg nach Huy, der beim Flèche insgesamt dreimal bewältigt werden musste, etwas abwartender. Der Mann aus Lyon dominierte das Rennen jedoch von der Spitze weg und zog erst auf den letzten 300 Metern souverän davon.
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