Weil RW Essen 1:6 verliert – Osnabrücks Aufstieg in die Zweite Liga perfekt
Der VfL Osnabrück kehrt nach zwei Jahren in die Zweite Fußball-Bundesliga zurück. Weil Konkurrent Rot-Weiss Essen beim VfB Stuttgart II mit 1:6 (0:2) unterging, steht der Aufstieg der Niedersachsen bereits am drittletzten Spieltag dieser Drittliga-Saison fest. Die Osnabrücker Partie beim SV Wehen Wiesbaden an diesem Sonntag (16.30 Uhr/MagentaSport) ist damit ebenso bedeutungslos wie die beiden letzten Saisonspiele gegen Ulm und Stuttgart II.
Um den zweiten Aufstiegsplatz kämpfen neben Essen (64 Punkte) noch Energie Cottbus (66 Punkte) und Aufsteiger MSV Duisburg (63 Punkte). Für den SC Verl und Hansa Rostock (beide 61) dürfte es nur noch um Relegationsplatz drei gehen.
Mit dem Aufstieg krönen die Osnabrücker eine beeindruckende Saison. Vor der Spielzeit hatten nur wenige die Niedersachsen als Aufstiegskandidat auf dem Zettel, nachdem der VfL in der Saison zuvor nur knapp den Absturz in die Regionalliga verhindern konnte.
Doch dem neuen Trainer Timo Schultz gelang es schnell, eine stabile Einheit zu formen. Der frühere Coach des FC St. Pauli und des 1. FC Köln hatte sich schon bei seinem Amtsantritt selbstbewusst gezeigt: „Ich werde hier nicht als Trainer antreten, um zwei Jahre Dritte Liga zu verwalten. Das ist nicht mein Anspruch und dafür ist auch der ganze Verein viel zu ambitioniert“, hatte Schultz bei seiner Vorstellung gesagt.
Defensive als Osnabrücks Trumpf
Zusammen mit Sportdirektor Joe Enochs stellte der Coach dann ein Team zusammen, das spätestens nach der Winterpause Kurs Richtung Zweite Liga nahm. Vor allem die Defensive entwickelte sich zum Prunkstück des VfL. Mit nur 28 Gegentreffern hat Osnabrück die mit Abstand beste Abwehr der Liga. Der schwedische Torwart Lukas Jonsson blieb bislang 19 Mal ohne Gegentor.
Aufstieg im ersten Jahr: Trainer Timo Schultz führte den VfL zurück in die Zweite LigaZudem zeigten sich die Lila-Weißen in den Spitzenspielen nervenstark. Gegen Energie Cottbus gewann Osnabrück beide Duelle, gegen Essen gab es ein Remis und einen Sieg.
Mit Blick auf die Zweite Liga werden die Verantwortlichen den Kader aber deutlich verstärken müssen, damit der Club nicht wie beim letzten Mal nach nur einem Jahr wieder absteigt. Fraglich ist aber, ob der VfL Leistungsträger wie Jonsson, Lars Kehl oder Ismail Badjie halten kann. Am schnellen Offensivspieler Badjie sollen bereits einige Erstligisten wie Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen interessiert sein.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke