Mohammed Amoura vom VfL Wolfsburg ist in dieser Saison zum zweiten Mal aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen worden. Das bestätigte der Klub bei X. Wegen eines Vorfalls im Training fehlen sowohl der algerische Stürmer als auch Mittelfeldspieler Kevin Paredes beim Heimspiel gegen den deutschen Meister FC Bayern München an diesem Samstagabend (hier können Sie das Spiel live im Ticker verfolgen). Die beiden sollen im Training aneinandergeraten sein.

„Es gibt in solchen Situationen, wo wir stehen, keine zwei Meinungen. Die Disziplin muss da sein und die war nicht da in dem einen Moment im Training“, sagte Trainer Hecking bei Sky. „Dann müssen wir mit der Konsequenz leben. Die anderen Spieler werden das auffangen. Damit ist das Thema auch schon wieder erledigt.“ Der Wolfsburger Coach Hecking wollte bei Sky aber „nicht weiter ausführen“, ob es sich um einen Trainingszoff handelte.

Das übernahm der Sky-Kommentator. Wolff-Christoph Fuss sagte in seiner Reportage: „Es soll offenbar zu Handgreiflichkeiten im Training gekommen sein.“

Amoura ist beim VfL Wolfsburg Wiederholungstäter

Heckings Vorgänger Daniel Bauer hatte Amoura wegen dessen Verhalten im Training bereits im Januar, vor der 0:1-Niederlage beim 1. FC Köln, aus dem Spieltags-Kader geworfen. „Das Team, das Wir, steht über allem“, hatte Bauer damals erklärt: „Daran hat sich Mohamed unter der Woche nicht zu hundert Prozent gehalten.“ In der Endphase der vergangenen Spielzeit hatte sich Amoura zudem eine handfeste Auseinandersetzung mit Außenverteidiger Joakim Maehle geleistet.

Der 26 Jahre alte Angreifer war 2024 von Union Saint-Gilloise aus Belgien gekommen und gilt wegen seiner Schnelligkeit und seines Talents in Wolfsburg in jedem Sommer als lukrativer Verkaufskandidat.

Zwar ist Amoura vor Dzenan Pejcinovic (7) und Patrick Wimmer (4) mit acht Toren wie schon in der Vorsaison (10) der beste Wolfsburger Torschütze, allerdings traf er letztmals am 15. Februar beim 2:2 in Leipzig. Als der VfL am vergangenen Spieltag beim SC Freiburg ein 1:1 ergatterte, war er sogar aus Leistungsgründen erst in der 86. Minute eingewechselt worden – so spät wie noch nie in dieser Saison, in der er 23-mal in der Startelf stand.

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