Die AfD hat in Gießen ihre neue Jugendorganisation namens "Generation Deutschland" gegründet. Die 800 Kongressteilnehmer verabschiedeten ein Statut mit Regeln zur Arbeit der neuen Organisation. Sie soll im Gegensatz zum Vorgänger "Junge Alternative" eng an die AfD angebunden sein. Zum Chef der Organisation wurde Jean-Pascal Hohm gewählt. Er gehört dem als gesichert rechtsextremistisch eingestuften brandenburgischen Landesverband an.

Tausende versammeln sich zu Protesten

Proteste in GießenBildrechte: picture alliance/dpa | Boris Roessler

Die Gründung war von Protesten Tausender begleitet worden, was zur Folge hatte, dass der Kongress erst mit stundenlanger Verspätung beginnen konnte. Vor der Messehalle hatte sich Widerstand aus Politik und Zivilgesellschaft formiert. Reporter berichteten zudem, zahlreiche Personen hätten versucht, die Polizeiabsperrungen zum Veranstaltungsort zu durchbrechen. Sie seien mit Wasserwerfern zurückgedrängt worden. Die Polizei sprach von insgesamt 25.000 bis 30.000 Demonstranten.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verurteilte die Gewalt. Er habe größten Respekt vor Polizisten, die sich Vermummten mit Bengalos und Fackeln entgegenstellten. Am Rande der Innenstadt fand gleichzeitig ein "Fest der Demokratie" statt, organisiert von der evangelischen Kirche.

dpa,AFP,KNA (isc)

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