Brandopfer aus der Schweiz werden in Leipzig und Halle behandelt
Nach der verheerenden Brandkastrophe im Schweizer Urlaubsort Crans-Montana mit 40 Toten und fast 120 meist Schwerstverletzten beteiligen sich auch Kliniken in Mitteldeutschland an der Behandlung der Brandopfer. Den Angaben der Einrichtungen zufolge werden zwei Patienten im Leipziger Klinikum St. Georg und im Klinikum Bergmannstrost in Halle aufgenommen.
Leipzig und Halle kümmern sich um Brandopfer
Eine Sprecherin des St. Georg in Leipzig sagte, es handele sich um einen Schwerverletzten mit großflächigen Verbrennungen, der beatmet werden müsse. Das St. Georg ist nach eigenen Angaben das mitteldeutsche Zentrum für die Behandlung schwer Brandverletzter. In der Klinik werden jährlich rund 200 Patientinnen und Patienten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie dem nördlichen Bayern betreut.
Klinikum Bergmannstrost HalleBildrechte: picture alliance/dpa | Jan WoitasIm Brandverletztenzentrum des Klinikums Bergmannstrost im benachbarten Halle wurde ebenfalls ein Brandopfer aufgenommen. Insgesamt 40 der Verletzten sollen außerhalb der Schweiz in Europa behandelt werden.
In Deutschland sollen insgesamt sieben Opfer der Brandkatastrophe behandelt werden, unter anderem in Stuttgart und Tübingen.
Vorwiegend junge Opfer
In der Silvesternacht waren bei dem Brand in einer Bar mit Hunderten zumeist jungen Feierenden nach Behördenangaben 40 Menschen ums Leben gekommen, 119 weitere wurden verletzt. Rund 80 von ihnen sollen sich Berichten zufolge in kritischem Zustand befinden. Die meisten Schwerletzten sind zwischen 16 und 26 Jahre alt.
dpa (isc)
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