Erstmals in diesem Winter ist in der Stadt Dresden die Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, nachgewiesen worden. Wie das zuständige Friedrich-Löffler-Institut mitteilte, wurde der Erreger H5N1 bei zwei toten Graugänsen festgestellt. Sie waren zum Jahresende an der Kiesgrube Leuben gefunden worden.

Das Veterinäramt rief Geflügelhalter auf, alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Wer tote Wildvögel findet, sollte umgehend die Feuerwehr verständigen. Sie sorge gemeinsam mit dem Veterinäramtfür dafür, die Tierkörper zu beseitigen und wenn nötig zu untersuchen. Geflügelhalter seien zu erhöhten Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen.

Bereits mehrere Ausbrüche in Sachsen

In den vergangenen Wochen hatte es mehrere Vogelgrippefälle in Sachsen gegeben. Im Landkreis Meißen musste Mitte Dezember der gesamte Bestand eines Geflügelbetriebs von rund 310.000 Tiere getötet werden. Im November waren im Landkreis Meißen 8.000 Puten betroffen.

Mitte Dezember wurden in einer Gänsezucht im Landkreis Leipzig 6.500 Tiere getötet. Im Zoo Leipzig mussten nach der Erkrankung eines Pelikans weitere sieben Tiere getötet werden. Zudem wurde das Virus bei rund 30 verendeten Wildvögeln im Freistaat nachgewiesen.

MDR (phb)/dpa

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