Mit dem Preis würdigt die Initiative Friedenspreis Dresden nach eigenen Angaben das Engagement Klementyna Suchanows. Seit ihrem Studium setze sie sich für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Frieden ein und verbinde ihre osteuropäische Perspektive auf das Wiedererstarken autoritärer Strukturen mit dem Thema Frauenrechte aus geopolitischer Sicht.

Klementyna Suchanow wurde 1974 in der niederschlesischen Stadt Kamienna Góra geboren. Sie studierte Polnisch und Spanisch an der Universität Breslau und promovierte 2003 in Literaturwissenschaft. 2023 erschien ihr Buch "Das ist Krieg", welches sich mit radikalen Fundamentalisten und deren Auswirkungen auf die Rechte von Frauen und Minderheiten befasst und Anstoß zu einer weltweiten Debatte gab.

Klementyna Suchanow ist Mitbegründerin der Bewegung "Allpolnischer Frauenstreik". Sie setzt sich für Meinungsfreiheit, gegen den Abbau des Rechtsstaats und das faktische Abtreibungsverbot in Polen ein.Bildrechte: IMAGO / Eastnews

Der Dresdner Friedenspreis wurde 2010 ins Leben gerufen. Er geht auf den deutsch-amerikanischen Medizin-Nobelpreisträger Günter Blobel zurück und wird von der Initiative Friedenspreis Dresden und der Klaus Tschira Stiftung vergeben. Zuletzt erhielt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung. Weitere Preisträger sind der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny (posthum), der polnisch-amerikanische Architekt Daniel Libeskind und der Kriegsfotograf James Nachtwey.

Quelle: Initiative Friedenspreis Dresden, Klaus Tschira Stiftung, Semperoper Dresden; redaktionelle Bearbeitung: tmk

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