Sven Schulze priorisiert auch als Regierungschef wirtschaftliche Lage
Sachsen-Anhalts neuer Ministerpräsident Sven Schulze will sich in den kommenden Monaten auf die Sacharbeit konzentrieren. Er sagte MDR AKTUELL, es gehe ihm nicht darum, nun acht Monate Wahlkampf zu machen, sondern die Arbeit der Landesregierung fortzusetzen.
Die Wirtschaft, insbesondere die Lage der Automobilindustrie, der chemischen Industrie und der mittelständischen Unternehmen, sei für ihn weiterhin Chefsache. "Ich möchte, dass die Menschen hier in Sachsen-Anhalt weiter positiv in die Zukunft schauen können. Das ist meine Aufgabe als Ministerpräsident", betonte er.
Schulze grenzte sich zudem klar von der AfD ab. Die Partei spreche zwar Probleme an, biete aber keine tragfähigen Lösungen und verfüge nicht über die nötige bundes- und europapolitische Vernetzung.
Der Landtag in Sachsen-Anhalt hat Sven Schulze im ersten Wahlgang zum Ministerpräsidenten gewählt.Bildrechte: picture alliance/dpa | Hendrik SchmidtDer 46 Jahre alte CDU-Politiker wurde vom Landtag am Mittwochvormittag im ersten Wahlgang gewählt. Schulze bekam 58 Ja-Stimmen. Das sind zwei Stimmen mehr, als die Regierungskoalition aus CDU, SPD und FDP Abgeordnete hat. Im Anschluss an die Wahl wurde Schulze vereidigt. Sein Vorgänger Reiner Haseloff war am Dienstag nach 15 Jahren im Amt vorzeitig zurückgetreten.
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