Leipziger Buchmesse sagt Veranstaltung mit AfD-Politiker Krah ab
Die Leipziger Buchmesse hat eine für März geplante Lesung des AfD-Politikers Maximilian Krah abgesagt. Wie die Buchmesse mitteilte, wurde die Entscheidung nach sorgfältiger Prüfung aus Sicherheitsgründen getroffen. Zur Begründung hieß es weiter, für die Veranstaltung bestünden wegen der hohen Bekanntheit Krahs und seiner "öffentlich sehr kontrovers diskutierten Positionen" massive Sicherheitsbedenken.
Das Sicherheitskonzept sehe ausdrücklich vor, Veranstaltungen mit erheblichem Risikopotenzial nicht zuzulassen oder in einen anderen Rahmen zu überführen, so die Messe.
AfD-Politiker Krah weist Sicherheitsbedenken zurück
Zuvor hatte das Nachrichtenportal "The Pioneer" über die Absage berichtet. Krah sagte dem Portal, er nehme die Absage überrascht zur Kenntnis. Eine Buchmesse, die Angst davor habe, ein "unpolitisches" Buch zu besprechen, brauche "kein Mensch". Die angeführten Sicherheitsbedenken wies er zurück.
Sein Verlag werde versuchen, den Veranstalter umzustimmen. Eine Veranstaltung, "wo alle einer Meinung sein müssen, um sich präsentieren zu dürfen, ist intellektuell tot", erklärte Krah.
Roman erscheint zur Leipziger Buchmesse 2026
Maximilian Krah wollte in Leipzig seinen Roman "Die Reise nach Europa" vorstellen, der Anfang März im Wiener Castrum Verlag erscheinen soll. Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März statt.
Quellen: MDR KULTUR (Ben Hänchen), epd / redaktionelle Bearbeitung: vp
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