Rentner bekommen ab 1. Juli 4,24 Prozent mehr Geld
- Knapp 78 Euro Plus bei Standardrente
- Mehrausgaben in zweistelliger Milliardenhöhe
Die Bezüge der mehr als 20 Millionen Rentner in Deutschland steigen zum 1. Juli um 4,24 Prozent. Das kündigte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas in Berlin an. Damit steigen die Renten deutlich stärker als noch im Herbst prognostiziert. Die SPD-Politikerin erklärte, die gute Lohnentwicklung führe erneut zu einer spürbaren Rentenanpassung. Die Renten steigen damit abermals stärker als die Verbraucherpreise. Die Bundesregierung erwartet für dieses Jahr eine Inflationsrate von 2,1 Prozent.
Knapp 78 Euro Plus bei Standardrente
Für eine Standardrente bei durchschnittlichem Verdienst und 45 Beitragsjahren bedeutet die von Bas angekündigte Anhebung um 4,24 Prozent ein monatliches Plus von 77,85 Euro. Im vergangenen Jahr waren die Renten um 3,74 Prozent erhöht worden. Für die Rentenversicherung brachte das jährliche Mehraufwendungen von über 15 Milliarden Euro mit sich.
Mehrausgabe in zweistelliger Milliardenhöhe
Auch die diesjährige Erhöhung beschert den Rentenkassen jährliche Mehrausgaben in zweistelliger Milliardenhöhe. Konkret beziffert werden diese aber erst in einer Verordnung zur Rentenanpassung. Sie muss von der Bundesregierung noch beschlossen und durch den Bundesrat bestätigt werden. Abschließend erfolgt die Verkündung im Bundesgesetzblatt. Erst danach kann die Rentenerhöhung am 1. Juli 2026 in Kraft treten.
Reuters/dpa (dni)
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